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Teilnehmerstädte

Per Mausklick auf die Karte erfahren Sie mehr über die einzelnen Städte, die Ansprechpartner und lesen eine Zusammenfassung der Marktsituation.

Green Marker Aachen


Die kommunale Wohnungsmarktbeobachtung wurde 1998 im Rahmen des Modellversuchs KomWoB begonnen und ist heute fest etabliert. Zuvor hat GEWOS im Jahre 1997 ein Gutachten zur Stadtentwicklung mit Varianten bis 2040 erarbeitet, das auch Aussagen zum Wohnungsmarkt enthält. Aachen ist Mitglied im Forum KomWoB.

 

Wohnungsmarktbericht

In den Wohnungsmarktberichten der Stadt Aachen sind die Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung bezogen auf Bundes-, Landes- und vorrangig Kommunalindikatoren zum Wohnungsangebot und zur -nachfrage, zu den Mieten und Preisen übersichtlich zusammengefasst und mit aussagekräftigen Tabellen und Charts illustriert.

Wohnungsmarktbarometer

Das Wohnungsmarktbarometer zeigt, wie Wohnungsmarktexpert(inn)en aus Wohnungs- und Finanzwirtschaft, Mieter- und Vermieterorganisationen den Aachener Wohnungsmarkt bewerten und einschätzen. Die erste Befragung wurde im Jahr 2000 unter dem Titel Stimmungsbarometer durchgeführt und ist im Wohnungsmarktbericht 2000 dokumentiert. Die Ergebnisse der dritten Befragung (2004) sind als eigene Broschüre erschienen; die aktuelle Befragung (2006) ist im Wohnungsmarktbericht 2006 dokumentiert. 

Leerstandsanalyse

Die Stadt führt seit 2007 in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken eine Leerstandsanalyse nach der Stromzählermethode durch. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht dargestellt. Darüber hinaus wird der Leerstand im sozialen Mietwohnungsbestand gesondert über eine Befragung ermittelt.

Zeitungsanalyse

Im Jahr 2002 analysierte die Stadt erstmals die Wohnungsanzeigen in der lokalen Presse, um Informationen zu Struktur und Entwicklung des Aachener Mietwohnungsmarkts zu erhalten. Die Ergebnisse, deren Aussagekraft im Vergleich mit künftigen Auswertungen steigen wird, sind zunächst in einer eigenständigen Broschüre übersichtlich zusammengefasst worden und erscheinen seither als Teil des Marktberichts. 2007 wurde die Zeitungsauswertung durch die Auswertung von Online-Zeitungsanzeigen (empirica-Preisdatenbank/IDN ImmoDaten) erstetzt. Die Ergebnisse wurden erstmals im Wohnungsmarktbericht 2010 publiziert. 

Wanderungsmotivumfrage

Die Wanderungsmotivumfrage sollte nach damaligem Verständnis mit wenig Verwaltungs- und Personalaufwand auf der Basis freiwilliger Teilnahme mittels eines 8 standardisierten Fragen umfassenden Fragebogens durchgeführt werden. Die Ergebnisse, die trotz des Anreizes durch ausgesetzte Preise mangels Teilnahme nicht repräsentativ sind, wurden im Wohnungsmarktbericht 2000 festgehalten.

Handlungskonzept Wohnen

Die Stadt Aachen erarbeitet das "Aachener Handlungskonzept Wohnen". Ziel dieses Konzeptes ist, dass Menschen in jeder Lebenslage ein angemessenes Wohnungsangebot in Aachen finden, Abwanderung verhindert und Zuzug motiviert wird, Investitionen in Wohnungsneubau und Wohnungsbestand befördert werden, das Wohnraumangebot an die veränderte Bedarfslage (demografische Entwicklung) angepasst und die Eigentumsquote erhöht wird.
 

 

50.776585 6.083613
Green Marker Arnsberg

Arnsberg ist bekannt für wegweisende, dialogorientierte Konzepte zum Wohnen im Alter. In Zukunft soll das Thema Wohnen insgesamt ein Schwerpunkt der Stadtentwicklung sein. Die Stadt hat daher eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung aufgebaut und im Herbst 2006 den ersten Bericht veröffentlicht. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB. 2005 fand in Arnsberg die Frühjahrstagung des IK statt.

 

Wohnungsmarktbarometer 

Im Herbst 2005 hat die Stadt zum ersten Mal örtliche Wohnungsmarktexperten (aus Verwaltung, Wohnungs- und Finanzwirtschaft, Politik und Verbänden) zu ihrer Einschätzung der Marktsituation befragt. Die Ergebnisse sind im Marktbericht dargestellt.
 

Zeitungsauswertung

Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bei der Stadt Arnsberg wertet seit dem Jahr 2000 die Angebotsinserate des Mietwohnungsmarktes erfasst. Hierzu werden jeweils die Wochenendausgaben der beiden örtlichen Tageszeitungen ausgewertet, sowie die beiden Wochenblätter. Erfasst werden sowohl die angebotenen Mietwohnungen als auch die angebotenen Häuser. Die Ergebnisse werden im Grundstücksmarktbericht und im Wohnungsmarktbericht dokumentiert.
 

51.395267 8.068687
Green Marker Bielefeld

 

Bielefeld hat seine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB und wirkt im Projekt "regionale Wohnungsmarktbeobachtung Ostwestfalen-Lippe" (RegioWoB OWL) mit.

 

Wohnungsmarktbericht
In den Wohnungsmarktberichten der Stadt Bielefeld sind alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung zur Entwicklung von Wohnungsangebot und Bedarf, Mieten und Preisen anschaulich zusammengefasst - seit dem Jahr 2004 auch auf Ebene der Stadtbezirke.

 

Wohnungsmarktbarometer und Expertenkreis
Seit dem Jahr 2000 befragt die Stadt jährlich Experten für den Bielefelder Wohnungsmarkt (aus Verwaltung, Wohnungs- und Finanzwirtschaft, Politik und Verbänden) zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse werden im Bericht "Wohnungsmarktbarometer" veröffentlicht.
Außerdem wird auch der Wohnungsmarktbericht vor der Veröffentlichung in einem Expertenkreis diskutiert. Vertreten sind Mieterverein, Haus & Grund, Makler, Immobilienfinanzierer und die Wohnungswirtschaft. Einschätzungen und Ergänzungen der Experten zum Entwurf fließen dann in den Bericht ein.  

 

Masterplan Wohnen
Der Masterplan Wohnen ist in Bielefeld als kooperativer Prozess angelegt, in dem sich mehr als 50 Wohnungsmarktakteure engagieren. Ziel ist einerseits die Vernetzung und Austausch, andererseits die Entwicklung eines gemeinsamen Grundverständnisses von der Wohnungsmarktentwicklung, das gemeinsame Problemlösungen und Projekte erleichtert.
Im ersten Jahr des Masterplans Wohnen konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt; die daraus entstandenen wohnungspolitischen Leitlinien wurden Ende 2007 einstimmig vom Stadtrat beschlossen.

Aktuelles zum Masterplan finden Sie hier:
http://www.bielefeld.de/de/pbw/muw/mumw/

 

 

 

 



 

52.022993 8.533117
Green Marker Bochum

Bochum begann im Jahr 2002 mit dem Aufbau einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung. Dazu nahm die Stadt an der Einsteiger-Arbeitsgruppe teil, die die Wfa für nordrhein-westfälische Kommunen eingerichtet hatte (AG KomWoB II).

Angesiedelt ist die KomWoB beim AStadtplanungs- und Bauordnungsamt, das dabei vom ehem. Amt für Statistik unterstützt wird. Bochum ist Mitglied im Forum KomWoB, beteiligte sich am Modellversuch regionale Wohnungsmarktbeobachtung im östlichen Ruhrgebiet (RegioWoB) und ist aktiv in der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung der Städteregion Ruhr.



Wohnungsmarktbericht

Die Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung werden alle zwei Jahre in Berichtsform veröffentlicht, seit 2005 auch kleinräumig auf Ebene der Stadtbezirke.

Wohnungsmarktbarometer

Seit 2003 werden die Akteure auf dem Bochumer Wohnungsmarkt (Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Finanzierungsinstitute, Interessenverbände, etc.) zu deren Einschätzung von Marktlage, Investitionsklima und Problemen befragt. Die Ergebnisse werden mit der Wohnungswirtschaft diskutiert und erscheinen entweder als Teil des Marktberichts oder - in den geraden Jahren - als eigenständige Veröffentlichung.

Zeitungsauswertung

Seit 2003 beobachtet die Stadt die Angebots- und Preisentwicklung auf dem Mietwohnungsmarkt mit Hilfe regelmäßiger Analysen von Wohnungsanzeigen in der Zeitung. Die Stadt macht außerdem Terminvorschläge für die (freiwillige) koordinierte Anzeigenauswertung der KomWoB-Städte und steht auch bei Fragen zur Methodik zur Verfügung.

Leerstandsanalyse

Bochum analysiert mit Hilfe von Stromzähler- und Verbrauchsdaten der Stadtwerke die Wohnungsleerstände im Stadtgebiet.

 

 

 

51.482901 7.21181
Green Marker Dortmund

Das Wohnungsamt der Stadt Dortmund betrat weitestgehend Neuland, als es 1991 eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung einrichtete. Seither werden die Ergebnisse der Marktbeobachtung einmal jährlich als Wohnungsmarktbericht publiziert. Das statistische Amt unterstützt das Wohnungsamts mit Daten und gelegentlichen Sonderuntersuchungen (s.u.).

Das Dortmunder Beobachtungssystem besteht aus folgenden Bausteinen:

Gesamtstädtisches Indikatorensystem

Das Indikatoren- und Berichtskonzept, das auch dem Modellversuch zu Grunde lag, wurde hier von Dr. Westphal in Kooperation mit Prof. Kreibich entwickelt und erprobt. Das Dortmunder Konzept war Vorbild für die meisten anderen Städte, die eine kommunale Marktbeobachtung eingerichtet haben. Entsprechend engagiert sich die Stadt als Berater und Mentor - zunächst im Modellversuch, seither im Forum kommunale Wohnungsmarktbeobachtung NRW.

Beobachtung kleinräumiger Marktprozesse

In den letzten Jahren wurde die stadtweite Beobachtung durch eine kleinräumige Marktbeobachtung ergänzt. Das Konzept wurde in verschiedenen Kooperationen mit der TU Dortmund und der RU Bochum entwickelt und inzwischen mehrmals an die Erkenntnisinteressen und Kapaziten der Stadt angepasst. Es gliedert sich in eine flächendeckende Beobachtung weniger Schlüsselindikatoren (z.B. Leerstände, Zwangsversteigerungen) und eine vertiefte Quartiersbeobachtung in ausgewählten Stadtteilen.

Regionalen Wohnungsmarktbeobachtung im (östlichen) Ruhrgebiet

Gemeinsam mit anderen Städten aus dem östlichen Ruhrgebiet hat Dortmund zudem eine regionale, kooperative Wohnungsmarktbeobachtung angeschlossen. Sie wurde 2003-2006 als Modellversuch von der Wfa mitbetreut.

Nach zwei regionalen Berichten haben zunächst die Großstädte, später auch die Kreise des gesamten Ruhrgebiets zur einer "regionalen Wohnungsmarktbeobachtung für die Städteregion Ruhr" zusammengeschlossen.

Stimmungs-/Wohnungsmarktbarometer

Jährlich befragt die Stadt lokale Marktakteure zu ihrer Einschätzung der Marktsituation und -entwicklung. Die Ergebnisse werden im jährlichen Wohnungsmarktbericht veröffentlicht.

Wanderungsmotivumfragen

Ende der 90er Jahre, als die Suburbanisierungswelle einen Höhepunkt erreicht hatte, führte die Stadt mehrere Studien zu Strukturen und Motiven der Umlandwanderung (aber auch der innerstädtischen Umzüge) durch. Die Ergebnisse flossen in das Wohnbaulandprogramm der Stadt und den Masterplan Wohnen ein.

Masterplan Wohnen

In einem offenen Verfahren und in Kooperation mit den Akteuren des lokalen Wohnungsmarkts hat die Stadt seit 2002 einen Masterplan Wohnen erarbeitet. Das strategisch ausgerichtete Konzept soll die Grundlage für die kommunale Wohnungspolitik der letzten Jahre bilden. Der Masterplan Wohnen 2004 sowie die Dokumentationen der einzelnen Veranstaltungen sind inzwischen als Broschüren erschienen.

 

EInen guten Überblick über das Beobachtungskonzept und die eng damit verflochtenen wohnungspolitischen Strategien und Projekte findet sich auf der Website des Wohnungsamts: http://dev.wohnungswesen.dortmund.de/project/assets/template3.jsp?iid=nl&smi=1.0&tid=46935

 

 

51.512028 7.463572
Green Marker Duisburg

Duisburg hat am Modellversuchs KomWoB teilgenommen, führt jedoch nur punktuelle Marktanalysen und keine umfassende Marktbeobachtung durch.

 

Wohnungsmarktbericht

Seit den 80er Jahren veröffentlicht die Stadt (in der Regel jährlich), den Wohnbericht. Die Broschüren berichten über die Tätigkeit der Stadt im Bereich Wohnen sowie ausgewählte Trends und Themen zum Wohnungsmarkt.
 

 

51.432788 6.768056
Green Marker Dresden

Mit dem Wohnungsmarktbericht der Landeshauptstadt Dresden 2009 liegt die dritte Ausgabe des seit 2004 erscheinenden Berichtes vor. Ziel ist es, den Entscheidungsträgern in Politik und Stadtverwaltung und der Öffentlichkeit eine umfassende Datengrundlage für die Bewertung der aktuellen und zukünftigen Entwicklung des Dresdner Wohnungsmarktes zur Verfügung zu stellen.

Die Wohnungsmarktbeobachtung hat in Dresden eine besondere Aufgabe, weil sie auch die Auswirkungen des Verkaufs der kommunalen Wohnungsbestände (WOBA) an die GAGFAH im Auge haben soll.
 

Der Bericht entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Dresden, Lehrstuhl für Allgemeine Wirtschafts- und Sozialgeographie und der Landeshauptstadt Dresden.

Die wichtigsten Bausteine des Beobachtungssystems sind:

  • Kommunale Bürgerumfragen
  • Statistiken der Kommunalen Statistikstelle Dresden
  • Daten des Dresdner Mietspiegels
  • Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses zur
    Ermittlung von Grundstückswerten

 

 

51.0509912 13.7336335
Green Marker Essen
Profil der Stadt und ihrer Wohnungsmarktbeobachtung

Essen hat sein Konzept zur kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut; erste Ansätze gab es jedoch schon zuvor. Federführend war zunächst das Amt für Statistik, das den ersten Wohnungsmarktbericht 2001 veröffentlichte. Dort gibt es neben der Wohnungsmarktbeobachtung auch ein Berichtssystem für sozialräumliche Prozesse.

In der Folge hat das Amt zusammen mit dem Büro Stadtentwicklung einzelne Analysen, Konzepte und Projekte realisiert. Eine kontinuierliche Berichterstattung kam wegen der zersplitterten Zuständigkeiten für das Thema Wohnen aber zunächst nicht zu Stande. Die Stadt engagierte sich jedoch stark in den Arbeitsgruppen des Forum KomWoB und im Projekt RegioWoB Städteregion Ruhr. Ein eigener, kommunaler Wohnungsmarktbericht war erst möglich, als es gelang, die kommunalen Aktivitäten in der Projektgruppe "Perspektive Wohnen" (im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses 2015+) ressortübergreifend zu vernetzen: 2011 erschien der aktuelle Marktbericht, der nun regelmäßig fortgeschrieben werden soll.
 

Die Bausteine der Wohnungsmarktbeobachtung in Essen

sind:
  • die Beobachtung der KomWoB-Indikatoren
  • die regionale Wohnungsmarktbeobachtung Städteregion Ruhr
  • eine regelmäßige Leerstandsbeobachtung
  • die Beteiligung an der regionalen Expertenbefragung Wohnungsmarktbarometer 
  • Sonderanalysen, z.B. zu folgenden Themen: Stadt-Umland-Wanderung, Entwicklung der Sozialwohnungsbestände, Einkommensverteilung im Stadtgebiet, kommunale Bevölkerungsprognose, Haushaltegenerierung, selbstgenutztes Wohneigentum

 

Projekte und Konzepte

Die Ergebnisse der Marktbeobachtung fließen u.a. ein in

 

 

 

51.458069 7.014761
Green Marker Freiburg im Breisgau

In Freiburg im Breisgau beobachtet das statistische Amt seit einigen Jahren ausgewählte Aspekte des Wohnungsmarkts: Stadt-Umland-Wanderungen und die Entwicklung des Wohnungsangebots. Desweiteren wurden Analysen zur Bevölkerung der Neubaugebiete Vauban und Rieselfeld, zur Wohnsituation einzelner Gruppen, zur Mietbelastung der Haushalte etc. publiziert.
 

Zeitungsanalyse

Basierend auf einer Auswertung von Wohnungsanzeigen und -gesuchen in lokalen Zeitungen beobachtet die Stadt die Entwicklung des Wohnungsangebots (Größen, Mengen, Preise) und der Nachfrage, z.T. in der gesamten Region.

 

Analysen zur Stadt-Umland-Wanderung 

Auf Grundlage des Einwohnerregisters und ergänzender Erhebungen (Bürgerbefragungen etc.) untersucht die Stadt regelmäßig das Wanderungsgeschehen, insbesondere die Verflechtungen mit dem Umland.

 

 

47.997186 7.853767
Red Marker Gelsenkirchen

Die Stadt Gelsenkirchen hat im Zuge der Erarbeitung des Masterplans Wohnen im Projektverbund Städteregion Ruhr 2030 (2006) beschlossen, eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung aufzubauen. Zeitgleich trat sie dem Initiativkreis Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung (IK KomWoB, jetzt Forum KomWoB) bei.
Der erste Gelsenkirchener Wohnungsmarktbericht erschien 2008.

 

Die elf kreisfreien Städte der Städteregion Ruhr Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Hagen, Dortmund und Hamm haben im Januar 2007 beschlossen, auf Grundlage der kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung, die in vielen Städten bereits etabliert war, eine regionale Wohnungsmarktbeobachtung aufzubauen.


Beim Aufbau und Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts "Regionale Wohnungsmarktbeobachtung" wurden die elf Städte von der Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK unterstützt. Als Ergebnis wurde im April 2009 der Erste Regionale Wohnungsmarktbericht unter dem Titel „Wohnen in der Städteregion Ruhr“ präsentiert.
 

51.5115316 7.0930303
Green Marker Hagen
Kommunalprofil

Ausgangssituation

Die Stadt Hagen muss sich – wie viele andere Städte des Ruhrgebiets und Südwestfalens – intensiv mit der Demographiethematik auseinandersetzen. Den Prognosen nach wird Hagens Bevölkerungszahl überproportional zurückgehen. Da zudem der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt und die Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur durch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte multikultureller wird, werden auch die Lebens- und Wohnstile vielfältiger.

Auch wenn absolut gesehen von einem Wohnungsüberhang auszugehen ist, fehlt es insbesondere an bezahlbarem, seniorengerechten Wohnraum. Im Vordergrund muss aber die Anpassung bestehenden Wohnraums stehen, um einen weiteren Flächenverbrauch in Randlagen mit schlechter Infrastruktur weitestgehend zu vermeiden. Der Rückbau von leerstehenden Objekten bzw. Siedlungen, die den heutigen Maßstäben nicht mehr genügen, muss in Hagen vorangetrieben werden.

Diesen Trends gilt es Rechnung zu tragen. Dafür ist es unerlässlich, die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt durch eine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung zu dokumentieren, die Entwicklungstendenzen zu analysieren und diese durch qualifizierte Maßnahmen in die richtige Richtung zu lenken.

 

Baustein der Wohnungsmarktbeobachtung

In Hagen kooperieren die Ämter für Statistik und für Wohnungswesen bei der kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung, wobei das letztere die Federführung innehat und die Marktberichte herausgibt.

Die Stadt hat bereits 1997 einen Wohnungsmarktbericht veröffentlicht und das Beobachtungssystem im Rahmen des Modellversuch KomWoB ausgebaut. Die Ergebnisse konnten aus Kapazitätsgründen jedoch erstmals wieder 2003 publiziert werden. Seither erscheinen die Berichte regelmäßig.

Regelmäßig wird auch eine Expertenbefragung, das Wohnungsmarktbarometer, durchgeführt und veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es Sonderuntersuchungen zu aktuellen Themen, z.B. zur Stadt-Umland-Wanderung.

Hagen ist Mitglied im Forum kommunale Wohnungsmarktbeobachtung NRW und engagiert sich zudem gemeinsam mit anderen Städten in den RegioWoB-Projekten "östliches Ruhrgebiet" und "Städteregion Ruhr".

Masterplan

Der Masterplan Wohnen von 2007 soll die Schwerpunkte einer zukunftsgerichteten Wohnsiedlungsflächen- und Wohnungspolitik in quantitativer und qualitativer Hinsicht vorgeben und spricht für die relevanten Handlungsfelder Empfehlungen aus.

Die Stadt Hagen und die Hagener Wohnungsunternehmen haben im Rahmen der Vorbereitungen zum „Masterplan Wohnen“ gemeinsam ein Bild über die Stärken und Schwächen des Hagener Wohnungsmarktes verschafft.

Der Masterplan analysiert den Hagener Wohnungsmarkt, zeigt zu erwartende Entwicklungen dieses Marktes, aber auch der Stadt im Allgemeinen auf. Die Handlungsempfehlungen richten sich sowohl an die kommunalen Akteure als auch die Akteure des Wohnungs- und Immobilienmarktes.

51.362328 7.463116
Green Marker Hannover
Städteprofil Hannover

Das Wohnungsmarktbeobachtungssystem der Stadt Hannover besteht aus den drei Bausteinen:

  • Wanderungsmotivuntersuchungen
  • Leerstandsanalysen
  • Entwicklung eines kleinräumigen Indikatorensystems

 

Wanderungsmotivuntersuchungen

Hierbei standen 2001 die Wanderungen zwischen der Stadt Hannover und dem Umland der Stadt und 2002 Wanderungen zwischen Hannover und anderen Großstädten im Mittelpunkt. Zuletzt wurden 2005 Einwohnerinnen und Einwohner befragt, die innerhalb der Stadt umgezogen waren.


Leerstandsanalysen

Seit 2001 werden in enger Kooperation und unter Mitfinanzierung wichtiger Akteure der Wohnungswirtschaft Wohnungsleerstandsanalysen durchgeführt. Dabei wurde ein dreistufiger Ansatz gewählt, der eine repräsentative Erhebung, eine Vermieterbefragung und eine Auswertung von Stromzählerdaten kombiniert.

 

Kleinräumige Wohnungsmarktberichte
Auftakt für die Wohnungsmarktbeobachtung war 2001 ein erster Wohnungsmarktbericht. Als dritter Baustein der Wohnungsmarktbeobachtung wurde inzwischen ein kleinräumiges Indikatorensystem entwickelt, das Indikatoren aus den Beobachtungsfeldern Gebäude/ Wohnungen, Bevölkerung/ Haushalte, Wanderungen sowie Sozialstruktur enthält. Der Fokus dieses Indikatorensystems liegt auf der Analyse der Situation bzw. der Entwicklungen innerhalb der räumlichen Einheiten der Stadt Hannover. Insbesondere wird eine Vergleichbarkeit der räumlichen Einheiten untereinander ermöglicht.

 

weitere Veröffentlichungen
Bezug zum Wohnungsmarkt haben auch die andere Publikationen der Landeshauptstadt, z.B. die Auswertungen der Repräsentativerhebungen 2002 und 2005 (Fragen zur Wohnzufriedenheit und -dauer), die Lageberichte zur Stadtentwicklung oder die Prognose zur Einwohnerentwicklung bis 2015/2020.

 

52.372068 9.735686
Green Marker Iserlohn

Sorry, hier gibt es noch kein Kommunalprofil ...

Bitte kontaktieren Sie sich inzwischen direkt die Koordinationsstelle oder Ihren kommunalen Ansprechpartner.

51.372933 7.699287
Yellow Marker Köln

Berichtswesen

Köln hat keine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachung eingerichtet, veröffentlicht hin und wieder aber die Ergebnisse empirischer Untersuchungen, statistischer Analysen und Prognosen. Verantwortlich ist das Amt für Stadtentwicklung und Statistik.

Auch der Sozialbericht enthält Aussagen zum Wohnungsmarkt der Stadt, insbesonder zum preisgünstigen Marktsegment und dem Themenkreis Obdachlosigkeit und Wohnungsnotfallhilfe. 

 

Wohnungspolitische Konzepte

Wohnungspolitische Konzepte und Maßnahmen werden seit Jahrzehnten in den sogenannten "Wohnungsgesamtplänen" vorbereitet und entwickelt. Verantwortlich ist das Wohnungsamt.

Der aktuelle Wohnungsgesamtplan stammt aus dem Jahr 2004 und soll im Lauf des Jahres 2010 evaluiert werden.

Ein wichtiger Baustein des Gesamtplan ist das Wohnungsbauprogramm, in dem u.a. die Zielgrößen  für den Wohnungsneubau festgelegt werden. Aktuell ist das Wohnungsbauprogramm 2015.

50.940664 6.959912
Green Marker Krefeld

Krefeld begann im Jahr 2003 mit dem Aufbau einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung beim Referat für Stadtentwicklung und Regionalpolitik, einer Stabstelle im Bereich des Oberbürgermeisters. Zuvor gab es bereits sporadische Berichte zu aktuellen Wohnungsmarkt-Themen. Die Stadt trat der Einsteiger-Arbeitsgruppe teil, die die Wfa für nordrhein-westfälische Kommunen eingerichtet hat (AG KomWoB II).

Anfang 2004 konnte der erste Marktbericht den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB und in den Arbeitsgruppen Methoden und Konzepte aktiv.

 

Wohnungsmarktbericht

Der Bericht mit Ergebnissen der Wohnungsmarktbeobachtung erscheint jährlich. Er beschreibt die Marktentwicklung der letzten Jahre bis heute und enthält auch die Ergebnisse ergänzender empirischer Untersuchungen.
 

Wohnungsmarktbarometer

Auch Krefeld hat den Baustein einer Expertenbefragung in seine Marktbeobachtung integriert. Die befragten Wohnungsunternehmen verfügen über einen Wohnungsbestand von knapp 16.000 Wohnungen; das entspricht 17% des gesamten Mietwohnungsbestandes in Krefeld. Die Ergebnisse sind im Marktbericht dargestellt.
 

Zeitungsanalyse

Seit Herbst 2003 wertet Krefeld Informationen zum aktuellen Wohnungsangebot aus den Anzeigen in Tageszeitungen und Anzeigenblättern aus. Die Ergebnisse sind im Marktbericht dargestellt.
 

Wanderungsmotivbefragung

Im Zeitraum Mai 2001 bis Juni 2002 hat die Stadt aus dem Umland zu- und ins Umland abgewanderte Haushalte nach ihren Motiven befragt. Die Ergebnisse sind auszugsweise im Wohnungsmarktbericht 2003 veröffentlicht. 
 

Leerstandanalyse

Zum ersten Mal hat die Stadt im Jahr 2005 mit Hilfe der Stromzählermethode ihre Leerstände analysiert. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht 2006 veröffentlicht.

 

 

Analysen anderer Anbieter zum Wohnungsmarkt Krefeld sind hier soweit bekannt ebenfalls verlinkt.
 

51.331702 6.559343
Green Marker Leipzig

Wohnungsmarktbeobachtung als Stadtumbaumonitoring

Die Wohnungsmarktbeobachtung in Leipzig orientiert sich an den Erfordernissen des Stadtumbaus und den damit verbundenen Aufgaben.

Mit dem Stadtratsbeschluss zum Stadtentwicklungsplan Wohnungsbau und Stadterneuerung (2000) erfolgte aufgrund der veränderten Entwicklungsbedingungen auf dem Wohnungsmarkt eine Neuorientierung der Stadtplanungs- und Stadterneuerungsstrategien. Angesichts der besonderen Herausforderungen und Wirkungsziele des Stadtumbaus wurde gleichzeitig der Aufbau eines prozessbegleitenden Monitorings beschlossen. Eingeleitet wurde es mit dem Monitoringbericht (2001), der erste Ergebnisse einer gesamtstädtischen als auch kleinräumigen Wohnungsmarktbeobachtung enthält.

Forschungsvorhaben "Kleinräumiges Monitoring des Stadtumbaus"

Von August 2002 bis November 2006 bearbeitete die Stadt Leipzig in Kooperation mit dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH das Forschungsvorhaben "Kleinräumiges Monitoring des Stadtumbaus in Leipzig". Das Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme "Konzeption und Erprobung problemorientierter Berichtssysteme für eine nachhaltige Entwicklung" gefördert. Im Rahmen des Projektes standen neben dem Ausbau der kleinräumigen Beobachtung die Erschließung neuer Datenquellen (Wohnungsleerstand u.a.) und die Zusammenarbeit mit den Wohnungsmarktakteuren im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde das Monitoring durch ein jährliches Wohnungsmarktbarometer ergänzt.

Alle Publikationen stehen unter www.leipzig.de/monitoring als PDF-Datei zur Verfügung.
 

51.33968 12.371301
Green Marker Leverkusen

Leverkusen hat seine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung nach Ende des Modellversuchs KomWoB aufgebaut. Im Rahmen des Projekts Stadtentwicklung bildet sie eine zentrale Informationsgrundlage für das Handlungsfeld Wohnen. Ergänzt wird die KomWoB durch Untersuchungen der Statistikstelle. Leverkusen ist Mitglied des Initiativkreises KomWoB.

Die Wohnungsmarktbeobachtung besteht aus folgenden Analysebausteinen:

 

1. Auswertung der Indikatoren aus amtlicher und kommunaler Statistik

 

2. Wohnungsmarktbarometer

Die Stadt befragt Experten des Leverkusener Wohnungsmarktes zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
 

3. Angebots- und Preisanalysen

Von 2002 bis 2006 hat die Stadt Wohnungsgesuche und -angebote in Leverkusener Zeitungen untersucht. Dabei wurde die Struktur der angebotenen Wohnungen und die Angebotspreise ausgewertet. 2007 wurde die Zeitungsauswertung ersetzt durch angekaufte Daten aus Online-Immobilienportalen. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
 

4. Leerstandsanalyse

Mit der Stromzählermethode und der Unterstützung der Stadtwerke werden regelmäßig die Wohnungsleerstände ermittelt.
 

5. ergänzende Analysen, z.B. Wanderungsuntersuchungen:

Die Statistikstelle der Stadt hat die Wanderungsbewegungen zwischen Leverkusen und seinem Umland sowie die Motive für die Fort- und Zuzüge untersucht. Die schriftliche Befragung aller Haushalte, die im Verlauf eines Jahres aus Leverkusen in die Region verzogen bzw. von dort aus nach Leverkusen zugezogen sind, wurde erstmals 1999 und noch einmal 2005 durchgeführt. Die Studien zeigen die Handlungsmöglichkeiten der Stadt bei der Stabilisierung der Bevölkerungszahl.
 

Alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung werden im jährlichen Wohnungsmarktbericht anschaulich zusammengefasst. 

Um den Meinungs- und Erfahrungsaustauschmit den örtlichen Marktakteuren zu verstetigen und die Ergebnisse der Marktbeobachtung zu diskutieren, führt die Stadt regelmäßig Tagungen zu wohnungspolitischen Themen durch. 




 

51.033728 6.987211
Green Marker Solingen

Als einzige der drei Bergischen Städte hat Solingen im Rahmen des Modellversuchs KomWoB eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung aufgebaut. Die Stadt ist seither Mitglied im IK/Forum KomWoB.

Derzeit erarbeitet die Stadt ein kommunales Handlungskonzept Wohnen als Grundlage für die kommunale Wohnungs- und Baulandpolitik bzw. die Wohnraumförderstrategie.

 

Die Bausteine der Wohnungsmarktbeobachtung:

 

Wohnungsmarktbericht

Seit 1999 erarbeitet die Stadt Berichte zur Wohnungsmarktbeobachtung, der deren Ergebnisse anschaulich zusammenfasst. Zuvor erschienen bereits Tätigkeitsberichte des Amts für Wohnungswesen.

 

Wohnungsmarktbarometer

Auch Solingen befragt Kenner des örtlichen Wohnungsmarkts (aus Verwaltung, Wohnungs- und Finanzwirtschaft, Politik) zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse erscheinen als Teil des Wohnungsmarktberichts.
 

Zeitungsauswertung

Als weiteren Beobachtungsbaustein führt Solingen eine Zeitungsauswertung durch. Die aktuellen Informationen über Preis-, Nachfrage- und Angebotsentwicklungen in den einzelnen Segmenten des Mietwohnungsmarkt, die sich daraus gewinnen lassen, sind ebenfalls im Wohnungsmarktbericht dokumentiert.
 

Wanderungsmotivuntersuchungen

Im Jahr 2003 befragte die Stadt fortgezogene Haushalte nach ihren Motiven. Die Ergebnisse sind Ende 2004 als Broschüre erschienen. Anfang 2007 erschienen dann die Ergebnisse einer Zuzugsbefragung von 2005.
 

51.172145 7.083391
Green Marker Mönchengladbach

Die Stadt Mönchengladbach hat ihre kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut. Sie ist engagiertes Mitglied des Forum KomWoB.

 

Wohnungsmarktbericht

Nach gelegentlichen Kurzberichten über die Wohnsituation vor Ort erscheint seit 2001 ein regelmäßiger Wohnungsmarktbericht. Dort sind alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung von Wohnungsangebot und Bedarf, Mieten und Preisen anschaulich dargestellt.
 

Wohnungsmarktbarometer

Die Stadt befragt seit 1999 regelmäßig Kenner des Mönchengladbacher Wohnungsmarktes zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
 

Zeitungsanalyse

Seit 1999 wertet die Stadt jeweils im Frühjahr und Herbst Wohnungsgesuche und -angebote in der lokalen Presse aus. Die Ergebnisse sind ebenfalls im Wohnungsmarktbericht enthalten.
 

Handlungskonzept Wohnen

2009 haben die zuständigen Ratsauschüsse die Verwaltung beauftragt, ein Handlungskonzept Wohnen zu erarbeiten. Das Konzept soll Aussagen, Ziele und Strategien zu folgenden Themen entwickeln:

  • Entwicklung und Stabilisierung des Wohnungsbestandes, Vermeidung von Leerstand
  • zielgerichteter Wohnungsneubau mit qualitativer Ausrichtung
  • wohnungswirtschaftliche Versorgung (zielgruppenspezifische Angebote, Vermeidung einseitiger Belegungsstrukturen, Belegungsrechte)
  • Abstimmung wohnungspolitischer Ziele mit Schwerpunktsetzungen der Stadtentwicklung (Stärkung innerstädtischen Wohnens, Berücksichtigung altengerechter Wohnformen, qualitative Quartiersentwicklung)

Grundlage sollen die Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt und eine Nachfrageprognose sein, die an das Büro GEWOS vergeben wurde. 



 

51.191261 6.442066
Green Marker Mülheim an der Ruhr
Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt Mülheim an der Ruhr

In Mülheim an der Ruhr gibt es keine laufende kommunale Marktbeobachtung, allerdings eine Reihe von Einzelanalysen mit Bezug zum Wohnungsmarkt:

  • regelmäßige kommunale Bevölkerungsprognose mit dem SIKURS-Modell
  • regelmäßige Berechnung der Zahl privater Haushalte (eigenes Haushaltegenerierungsverfahren "Mülheimer Modell"). Ergebnisse und Methode wurden mehrfach in der AG Methoden vorgestellt.
  • regelmäßige Leerstandsermittlung nach der Stromzählermethode (seit 2006)  
  • weitere Daten zur Bevölkerung und Bautätigkeit werden in unregelmäßigen Abständen im Statistischen Jahrbuch veröffentlicht.
  • Darüber hinaus beteiligt sich Mülheim an der Arbeitsgruppe "Regionale Wohnungsmarktbeobachtung (RegioWoB) in der Städteregion Ruhr", deren Arbeitsergebnisse in einen regionalen Wohnungsmarktbericht münden. Ein Baustein ist ein regionales Wohnungsmarktbarometer.

 

Die Stadt Mülheim ist Mitglied im Forum KomWoB.

 

51.427073 6.886492
Green Marker Münster

Wohnungsmarktbericht

Die Stadt Münster hat das Instrument der Wohnungsmarktbeobachtung ab 1998 im Rahmen des Modellversuchs KomWoB beim Wohnungsamt aufgebaut. Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgte mit dem Bericht Wohnungsmarkt Münster 2001. Der Bericht beschreibt die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und weist auf neue Trends und sich abzeichnende Problemfelder hin. Neben den Rahmenbedingungen werden Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen den Handlungsfeldern Wohnen, Stadtentwicklung, Sozialplanung und Wirtschaft für die Stadt Münster verdeutlicht.
Seither führt die Stadt die Beobachtung zwar intern fort, hat aber aus Kapazitätsgründen keinen Bericht mehr veröffentlicht.

 

Arbeitskreis Wohnen in Münster

Der Arbeitskreis „Wohnen in Münster“ wurde von der Stadt Münster initiiert und knüpft an eine Reihe von Veranstaltungen zur künftigen Wohnungsmarktentwicklung an. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Veränderungen auf dem städtischen Wohnungsmarkt frühzeitig zu erkennen und die Kräfte der Wohnungsmarktakteure zu bündeln, um den Wohnstandort Münster zu stärken und negative Entwicklungen in einzelnen Wohnquartieren zu vermeiden. In seiner Funktion und Position versteht er sich als politikberatendes Gremium. Neben dem Arbeitskreis gibt es noch die ergänzende verwaltungsinterne Arbeitsgruppe Wohnen.

Der Arbeitskreis steht im Dienst der „Strategischen Wohnstandortentwicklung“, die das Ziel hat, die Stadt als Wohnstandort attraktiv zu halten und schrumpfungs- und überalterungsgefährdete Wohnquartiere zu stabilisieren. Federführung hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsp

 

Handlungsprogramm Wohnen

Das Handlungsprogramm Wohnen ist das Rahmenkonzept der Stadt Münster zur Wohnungs- und Baulandpolitik. Es ist von der Arbeitsgruppe Wohnen erarbeitet und erstmalig im Jahr 1993 beschlossen worden. Aufgabe des HPW ist es, die Ziele und Positionen der Stadt in der Bauland- und Wohnungspolitik festzulegen und die städtischen Aktivitäten zur Umsetzung der Ziele zu bündeln. Mit der 1. Fortschreibung von 1997 ist die Verwaltung beauftragt worden, in dreijährigen Abständen über die Programmabwicklung zu berichten und ggf. auf notwendige Programmkorrekturen hinzuweisen. Im September 2005 hat der Rat der Stadt Münster einstimmig die 3. Fortschreibung des Handlungsprogramms Wohnen beschlossen. 
 

Baulandmonitoring, Sonderuntersuchungen

Die Verwaltung betreibt überdies ein Baulandmonitoring (Bestandteil des Handlungsprogramms Wohnen) und und veröffentlicht hin und wieder Sonderuntersuchungen zu verschiedenen Themen, z.B. Umlandwanderung, Wohnsituation von Studierenden, kleinräumige Bevölkerungsprognose etc.

 

 

51.964711 7.628496
Green Marker Oberhausen

Oberhausen hat wie Dortmund sehr früh eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung eingerichtet. Die Stadt ist Mitglied im Initiativkreis KomWoB. 

 

Wohnungsmarktbericht

Anders als in den übrigen KomWoB-Städten ist dies in Oberhausen kein Stimmungsbarometer (Expertenbefragung), sondern der reguläre Wohnungsmarktbericht. Hier sind alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung zur Entwicklung von Wohnungsangebot und Bedarf, Mieten und Preisen  zusammengefasst.

 

Zeitungsauswertung

Die Stadt wertet regelmäßig Zeitungsinserate (Wohnungsangebote und -gesuche) aus. Die Ergebnisse werden als Teil des Marktberichts publiziert.

 

Regionale Wohnungsmarktbeobachtung Städteregion Ruhr

Oberhausen nimmt an der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung der Städte und Kreise im RVR-Gebiet teil.
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Handlungskonzept, IfS-Gutachten, Wohnungspolitischer Dialog, sonstiges?


 

51.469612 6.865883
Green Marker Paderborn
Städteprofil Stadt Paderborn

 

Die Stadt entschied sich im Jahr 2002 für den Aufbau einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen der Arbeitsgruppe KomWoB II. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB und beteiligt sich an der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung Ostwestfalen-Lippe.

 

Wohnungsmarktbericht

Im Wohnungsmarktbericht sind die Ergebnisse der Marktbeobachtung zur Entwicklung von Wohnungsangebot und Bedarf dargestellt. Bestandteil des Berichts sind auch die Ergebnisse der ► Zeitungsanalyse.

 

Analyse von Wohnungsanzeigen in Zeitungen und Internet

Seit 2003 wertet die Stadt die Wohnungsanzeigen in der lokalen Presse aus, um Informationen zu Struktur und Entwicklung des Mietwohnungsmarkts zu erhalten. Seit dem Wohnungsmarktbericht 2009 wird die Zeitungsanalyse um einen Vergleich mit Angeboten aus dem Internet erweitert.

 

Wohnungsmarktbarometer mit Vermieterbefragung

Zur Ergänzung der statistischen Daten befragt die Stadt auch örtliche Wohnungsmarktexperten/-akteure zu deren Markteinschätzung. Ergebnisse wurden erstmals 2009 veröffentlicht. Neben den Fragen zu Marktlage, Investitionsklima und künftigen Perspektiven werden private, genossenschaftliche und gewerbliche Vermieter und Hausverwaltungen zu Mieterwechseln, Leerständen und barrierefreien Wohnungen befragt.

Zuletzt wurden damit fast 4.800 Wohneinheiten erfasst, von denen 50% öffentlichen Bindungen unterliegen. Unter Berücksichtigung des gesamten Wohnungsbestandes für Paderborn und einer geschätzten Eigentumsquote von 40% bieten die Daten Informationen über rund 11% des Mietwohnungsbestandes.

 

Wanderungsuntersuchung

Das Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Ämtern im Jahr 2005 die Wanderungsverflechtungen mit dem Umland untersucht und eine Befragung zu den Motiven der wandernden Haushalte durchgeführt.

 

 

 

 

51.715254 8.75213
Green Marker Witten

Witten hat seine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut und ist Mitglied im IK KomWoB. Bereits vor längerer Zeit hat die Stadt ein Wohnungsmarktbarometer (Expertenbefragung) durchgeführt und einen Wohnungsmarktbericht (1999) veröffentlicht. Nach einer zweijährigen Pause infolge personeller Veränderungen wurde das Projekt im Jahr 2002 im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung wieder aufgegriffen.

 

Wohnungsmarktbarometer

Im Jahr 2004 hat die Stadt erneut Personen, die den örtlichen Wohnungsmarkt aus eigener Praxis gut kennen, zu deren Einschätzung von Marktlage, Investitionsklima und Problemen befragt. Das Barometer ist der Auftakt einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung als Baustein des künftigen Stadtentwicklungsprozesses. Ein ergänzender Fragebogen zur Wohnungsmarktregion wurde im Rahmen des Modellversuchs RegioWoB ausgewertet.
 

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Yellow Marker Hameln
Städteprofil Stadt Hameln

Hier bitte ergänzen:

Aktivitäten der Stadt Hameln in der Wohnungsmarktbeobachtung (Ausgangslage, Arbetsstand, Bausteine) sowie Überblick über wohnungs-/stadtentwicklungspolitische Konzepte und Strategien

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