Essen
Aktivitäten
Essen hat sein Konzept zur kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut; erste Ansätze gab es jedoch schon zuvor. Federführend war zunächst das Amt für Statistik, das den ersten Wohnungsmarktbericht 2001 veröffentlichte. Dort gibt es neben der Wohnungsmarktbeobachtung auch ein Berichtssystem für sozialräumliche Prozesse.
In der Folge hat das Amt zusammen mit dem Büro Stadtentwicklung einzelne Analysen, Konzepte und Projekte realisiert. Eine kontinuierliche Berichterstattung kam wegen der zersplitterten Zuständigkeiten für das Thema Wohnen aber zunächst nicht zu Stande. Die Stadt engagierte sich jedoch stark in den Arbeitsgruppen des Forum KomWoB und im Projekt RegioWoB Städteregion Ruhr. Ein eigener, kommunaler Wohnungsmarktbericht war erst möglich, als es gelang, die kommunalen Aktivitäten in der Projektgruppe "Perspektive Wohnen" (im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses 2015+) ressortübergreifend zu vernetzen: 2011 erschien der aktuelle Marktbericht, der nun regelmäßig fortgeschrieben werden soll.
Die Bausteine der Wohnungsmarktbeobachtung in Essen
- die Beobachtung der KomWoB-Indikatoren
- die regionale Wohnungsmarktbeobachtung Städteregion Ruhr
- eine regelmäßige Leerstandsbeobachtung
- die Beteiligung an der regionalen Expertenbefragung Wohnungsmarktbarometer
- Sonderanalysen, z.B. zu folgenden Themen: Stadt-Umland-Wanderung, Entwicklung der Sozialwohnungsbestände, Einkommensverteilung im Stadtgebiet, kommunale Bevölkerungsprognose, Haushaltegenerierung, selbstgenutztes Wohneigentum
Projekte und Konzepte
Die Ergebnisse der Marktbeobachtung fließen u.a. ein in
- den Stadtentwicklungsprozess Essen 2015+/Perspektive Wohnen als Handlungskonzept Wohnen für Essen
- die Stadtteilprojekte der Programme "Soziale Stadt", "Stadtumbau West" (z.B. das integrierte Handlungskonzept Wohnen für Essen-Bochold/Altendorf) und "IdEE"
- regionaler Masterplan/Handlungskonzepte Wohnen Ruhr

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