I-P
Alle Städte von I bis P
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Iserlohn
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Krefeld
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Krefeld begann im Jahr 2003 mit dem Aufbau einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung beim Referat für Stadtentwicklung und Regionalpolitik, einer Stabstelle im Bereich des Oberbürgermeisters. Zuvor gab es bereits sporadische Berichte zu aktuellen Wohnungsmarkt-Themen. Die Stadt trat der Einsteiger-Arbeitsgruppe teil, die die Wfa für nordrhein-westfälische Kommunen eingerichtet hat (AG KomWoB II).
Anfang 2004 konnte der erste Marktbericht den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB und in den Arbeitsgruppen Methoden und Konzepte aktiv.
Wohnungsmarktbericht
Der Bericht mit Ergebnissen der Wohnungsmarktbeobachtung erscheint jährlich. Er beschreibt die Marktentwicklung der letzten Jahre bis heute und enthält auch die Ergebnisse ergänzender empirischer Untersuchungen.
Wohnungsmarktbarometer
Auch Krefeld hat den Baustein einer Expertenbefragung in seine Marktbeobachtung integriert. Die befragten Wohnungsunternehmen verfügen über einen Wohnungsbestand von knapp 16.000 Wohnungen; das entspricht 17% des gesamten Mietwohnungsbestandes in Krefeld. Die Ergebnisse sind im Marktbericht dargestellt.
Zeitungsanalyse
Seit Herbst 2003 wertet Krefeld Informationen zum aktuellen Wohnungsangebot aus den Anzeigen in Tageszeitungen und Anzeigenblättern aus. Die Ergebnisse sind im Marktbericht dargestellt.
Wanderungsmotivbefragung
Im Zeitraum Mai 2001 bis Juni 2002 hat die Stadt aus dem Umland zu- und ins Umland abgewanderte Haushalte nach ihren Motiven befragt. Die Ergebnisse sind auszugsweise im Wohnungsmarktbericht 2003 veröffentlicht.
Leerstandanalyse
Zum ersten Mal hat die Stadt im Jahr 2005 mit Hilfe der Stromzählermethode ihre Leerstände analysiert. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht 2006 veröffentlicht.
Analysen anderer Anbieter zum Wohnungsmarkt Krefeld sind hier soweit bekannt ebenfalls verlinkt.
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Köln
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Berichtswesen
Köln hat keine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachung eingerichtet, veröffentlicht hin und wieder aber die Ergebnisse empirischer Untersuchungen, statistischer Analysen und Prognosen. Verantwortlich ist das Amt für Stadtentwicklung und Statistik.
Auch der Sozialbericht enthält Aussagen zum Wohnungsmarkt der Stadt, insbesonder zum preisgünstigen Marktsegment und dem Themenkreis Obdachlosigkeit und Wohnungsnotfallhilfe.
Wohnungspolitische Konzepte
Wohnungspolitische Konzepte und Maßnahmen werden seit Jahrzehnten in den sogenannten "Wohnungsgesamtplänen" vorbereitet und entwickelt. Verantwortlich ist das Wohnungsamt.
Der aktuelle Wohnungsgesamtplan stammt aus dem Jahr 2004 und soll im Lauf des Jahres 2010 evaluiert werden.
Ein wichtiger Baustein des Gesamtplan ist das Wohnungsbauprogramm, in dem u.a. die Zielgrößen für den Wohnungsneubau festgelegt werden. Aktuell ist das Wohnungsbauprogramm 2015.
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Leipzig
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Wohnungsmarktbeobachtung als Stadtumbaumonitoring
Die Wohnungsmarktbeobachtung in Leipzig orientiert sich an den Erfordernissen des Stadtumbaus und den damit verbundenen Aufgaben.
Mit dem Stadtratsbeschluss zum Stadtentwicklungsplan Wohnungsbau und Stadterneuerung (2000) erfolgte aufgrund der veränderten Entwicklungsbedingungen auf dem Wohnungsmarkt eine Neuorientierung der Stadtplanungs- und Stadterneuerungsstrategien. Angesichts der besonderen Herausforderungen und Wirkungsziele des Stadtumbaus wurde gleichzeitig der Aufbau eines prozessbegleitenden Monitorings beschlossen. Eingeleitet wurde es mit dem Monitoringbericht (2001), der erste Ergebnisse einer gesamtstädtischen als auch kleinräumigen Wohnungsmarktbeobachtung enthält.
Forschungsvorhaben "Kleinräumiges Monitoring des Stadtumbaus"
Von August 2002 bis November 2006 bearbeitete die Stadt Leipzig in Kooperation mit dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH das Forschungsvorhaben "Kleinräumiges Monitoring des Stadtumbaus in Leipzig". Das Vorhaben wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme "Konzeption und Erprobung problemorientierter Berichtssysteme für eine nachhaltige Entwicklung" gefördert. Im Rahmen des Projektes standen neben dem Ausbau der kleinräumigen Beobachtung die Erschließung neuer Datenquellen (Wohnungsleerstand u.a.) und die Zusammenarbeit mit den Wohnungsmarktakteuren im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde das Monitoring durch ein jährliches Wohnungsmarktbarometer ergänzt.
Alle Publikationen stehen unter www.leipzig.de/monitoring als PDF-Datei zur Verfügung.
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Leverkusen
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Leverkusen hat seine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung nach Ende des Modellversuchs KomWoB aufgebaut. Im Rahmen des Projekts Stadtentwicklung bildet sie eine zentrale Informationsgrundlage für das Handlungsfeld Wohnen. Ergänzt wird die KomWoB durch Untersuchungen der Statistikstelle. Leverkusen ist Mitglied des Initiativkreises KomWoB.
Die Wohnungsmarktbeobachtung besteht aus folgenden Analysebausteinen:
1. Auswertung der Indikatoren aus amtlicher und kommunaler Statistik
2. Wohnungsmarktbarometer
Die Stadt befragt Experten des Leverkusener Wohnungsmarktes zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
3. Angebots- und Preisanalysen
Von 2002 bis 2006 hat die Stadt Wohnungsgesuche und -angebote in Leverkusener Zeitungen untersucht. Dabei wurde die Struktur der angebotenen Wohnungen und die Angebotspreise ausgewertet. 2007 wurde die Zeitungsauswertung ersetzt durch angekaufte Daten aus Online-Immobilienportalen. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
4. Leerstandsanalyse
Mit der Stromzählermethode und der Unterstützung der Stadtwerke werden regelmäßig die Wohnungsleerstände ermittelt.
5. ergänzende Analysen, z.B. Wanderungsuntersuchungen:
Die Statistikstelle der Stadt hat die Wanderungsbewegungen zwischen Leverkusen und seinem Umland sowie die Motive für die Fort- und Zuzüge untersucht. Die schriftliche Befragung aller Haushalte, die im Verlauf eines Jahres aus Leverkusen in die Region verzogen bzw. von dort aus nach Leverkusen zugezogen sind, wurde erstmals 1999 und noch einmal 2005 durchgeführt. Die Studien zeigen die Handlungsmöglichkeiten der Stadt bei der Stabilisierung der Bevölkerungszahl.
Alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung werden im jährlichen Wohnungsmarktbericht anschaulich zusammengefasst.
Um den Meinungs- und Erfahrungsaustauschmit den örtlichen Marktakteuren zu verstetigen und die Ergebnisse der Marktbeobachtung zu diskutieren, führt die Stadt regelmäßig Tagungen zu wohnungspolitischen Themen durch.
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Mönchengladbach
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Die Stadt Mönchengladbach hat ihre kommunale Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen des Modellversuchs KomWoB aufgebaut. Sie ist engagiertes Mitglied des Forum KomWoB.
Wohnungsmarktbericht
Nach gelegentlichen Kurzberichten über die Wohnsituation vor Ort erscheint seit 2001 ein regelmäßiger Wohnungsmarktbericht. Dort sind alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung von Wohnungsangebot und Bedarf, Mieten und Preisen anschaulich dargestellt.
Wohnungsmarktbarometer
Die Stadt befragt seit 1999 regelmäßig Kenner des Mönchengladbacher Wohnungsmarktes zu ihrer Einschätzung der Marktsituation. Die Ergebnisse sind im Wohnungsmarktbericht enthalten.
Zeitungsanalyse
Seit 1999 wertet die Stadt jeweils im Frühjahr und Herbst Wohnungsgesuche und -angebote in der lokalen Presse aus. Die Ergebnisse sind ebenfalls im Wohnungsmarktbericht enthalten.
Handlungskonzept Wohnen
2009 haben die zuständigen Ratsauschüsse die Verwaltung beauftragt, ein Handlungskonzept Wohnen zu erarbeiten. Das Konzept soll Aussagen, Ziele und Strategien zu folgenden Themen entwickeln:
- Entwicklung und Stabilisierung des Wohnungsbestandes, Vermeidung von Leerstand
- zielgerichteter Wohnungsneubau mit qualitativer Ausrichtung
- wohnungswirtschaftliche Versorgung (zielgruppenspezifische Angebote, Vermeidung einseitiger Belegungsstrukturen, Belegungsrechte)
- Abstimmung wohnungspolitischer Ziele mit Schwerpunktsetzungen der Stadtentwicklung (Stärkung innerstädtischen Wohnens, Berücksichtigung altengerechter Wohnformen, qualitative Quartiersentwicklung)
Grundlage sollen die Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt und eine Nachfrageprognose sein, die an das Büro GEWOS vergeben wurde.
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Mülheim an der Ruhr
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Wohnungsmarktbeobachtung der Stadt Mülheim an der Ruhr
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In Mülheim an der Ruhr gibt es keine laufende kommunale Marktbeobachtung, allerdings eine Reihe von Einzelanalysen mit Bezug zum Wohnungsmarkt:
- regelmäßige kommunale Bevölkerungsprognose mit dem SIKURS-Modell
- regelmäßige Berechnung der Zahl privater Haushalte (eigenes Haushaltegenerierungsverfahren "Mülheimer Modell"). Ergebnisse und Methode wurden mehrfach in der AG Methoden vorgestellt.
- regelmäßige Leerstandsermittlung nach der Stromzählermethode (seit 2006)
- weitere Daten zur Bevölkerung und Bautätigkeit werden in unregelmäßigen Abständen im Statistischen Jahrbuch veröffentlicht.
- Darüber hinaus beteiligt sich Mülheim an der Arbeitsgruppe "Regionale Wohnungsmarktbeobachtung (RegioWoB) in der Städteregion Ruhr", deren Arbeitsergebnisse in einen regionalen Wohnungsmarktbericht münden. Ein Baustein ist ein regionales Wohnungsmarktbarometer.
Die Stadt Mülheim ist Mitglied im Forum KomWoB.
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Münster
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Wohnungsmarktbericht
Die Stadt Münster hat das Instrument der Wohnungsmarktbeobachtung ab 1998 im Rahmen des Modellversuchs KomWoB beim Wohnungsamt aufgebaut. Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgte mit dem Bericht Wohnungsmarkt Münster 2001. Der Bericht beschreibt die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und weist auf neue Trends und sich abzeichnende Problemfelder hin. Neben den Rahmenbedingungen werden Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen den Handlungsfeldern Wohnen, Stadtentwicklung, Sozialplanung und Wirtschaft für die Stadt Münster verdeutlicht.
Seither führt die Stadt die Beobachtung zwar intern fort, hat aber aus Kapazitätsgründen keinen Bericht mehr veröffentlicht.Arbeitskreis Wohnen in Münster
Der Arbeitskreis „Wohnen in Münster“ wurde von der Stadt Münster initiiert und knüpft an eine Reihe von Veranstaltungen zur künftigen Wohnungsmarktentwicklung an. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Veränderungen auf dem städtischen Wohnungsmarkt frühzeitig zu erkennen und die Kräfte der Wohnungsmarktakteure zu bündeln, um den Wohnstandort Münster zu stärken und negative Entwicklungen in einzelnen Wohnquartieren zu vermeiden. In seiner Funktion und Position versteht er sich als politikberatendes Gremium. Neben dem Arbeitskreis gibt es noch die ergänzende verwaltungsinterne Arbeitsgruppe Wohnen.
Der Arbeitskreis steht im Dienst der „Strategischen Wohnstandortentwicklung“, die das Ziel hat, die Stadt als Wohnstandort attraktiv zu halten und schrumpfungs- und überalterungsgefährdete Wohnquartiere zu stabilisieren. Federführung hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsp
Handlungsprogramm Wohnen
Das Handlungsprogramm Wohnen ist das Rahmenkonzept der Stadt Münster zur Wohnungs- und Baulandpolitik. Es ist von der Arbeitsgruppe Wohnen erarbeitet und erstmalig im Jahr 1993 beschlossen worden. Aufgabe des HPW ist es, die Ziele und Positionen der Stadt in der Bauland- und Wohnungspolitik festzulegen und die städtischen Aktivitäten zur Umsetzung der Ziele zu bündeln. Mit der 1. Fortschreibung von 1997 ist die Verwaltung beauftragt worden, in dreijährigen Abständen über die Programmabwicklung zu berichten und ggf. auf notwendige Programmkorrekturen hinzuweisen. Im September 2005 hat der Rat der Stadt Münster einstimmig die 3. Fortschreibung des Handlungsprogramms Wohnen beschlossen.
Baulandmonitoring, Sonderuntersuchungen
Die Verwaltung betreibt überdies ein Baulandmonitoring (Bestandteil des Handlungsprogramms Wohnen) und und veröffentlicht hin und wieder Sonderuntersuchungen zu verschiedenen Themen, z.B. Umlandwanderung, Wohnsituation von Studierenden, kleinräumige Bevölkerungsprognose etc.
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Oberbergischer Kreis
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Oberberg ist zwar Teil des hochverdichteten Ballungsraumes an Rhein und Ruhr, ist jedoch deutlich anders strukturiert als die ballungskernnahen Kreise. Derzeit weist der Oberbergische Kreis bei einer Fläche von 918,5 km² rund 281 000 Einwohner auf. Die Industrie ist mittelständisch. Maschinen- und Fahrzeugbau, Edelstahlerzeugung, Stahl- und Leichtmetallbau, Eisen-, Blech- und Metallverarbeitung, Elektrotechnische Industrie und Kunststoffverarbeitung sind die wichtigsten Branchen. Oberberg ist Bestandteil des Ballungsraumes Köln. Solche hochverdichteten Wirtschaftsräume sind Kristallisationspunkte für Innovationen.
Derzeit gibt es ca. 120.000 Wohnungen. Davon stammen rd. 30 000 (25 %) aus den Jahren bis 1948 und rd. 66 000 (55 %) aus den Jahren 1949 bis 1987. Ab 1988 wurden nur noch rd. 24 000 (20 %) neue Wohnungen errichtet. Der hohe Anteil der Altbauten ist typisch für ländliche Gebiete, da hier die Bausubstanz vom Krieg weniger betroffen war als in den Großstädten.
Stetig steigende Bevölkerungszahlen in den vergangenen Jahrzehnten wirkten
auf Immobilien- und Wohnungsmärkte stabilisierend und boten langfristig eine
verlässliche Planungsgrundlage. Bis Anfang dieses Jahrtausends war die Immobilie und ihre Vermietbarkeit eine nachhaltig gute Investition und somit regelmäßig auch
eine allseits anerkannte Säule der Altersvorsorge.
Inzwischen sind aber auch die oberbergischen Städte und Gemeinden vom demografischen Wandel nicht verschont geblieben. Erste spürbare Leerstände auf dem Wohnungsmarkt einerseits und die erhöhte Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum andererseits sind nur zwei Indizien für die massiven demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen.Die Handelnden auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt sind gefordert, den veränderten Bedarf zu erkennen. 2008 finanzierten die oberbergischen Sparkassen ein umfangreiches Wohnungsmarktgutachten des Büros empirica. Der Schwerpunkt lag auf Wanderungsanalysen und einer Wohnbaulandprognose. Im Nachgang wurde im Kreis beschlossen, solche Analysen regelmäßig durchzuführen und eine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung einzurichten. Aufgrund seiner einschlägigen Erfahrungen hat sich der Gutachterausschuss bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.
Der 1. Bericht, der im November 2011 erschienen ist, ist einer der ersten selbst erarbeiteten Wohnungsmarktberichte eines Kreises in Deutschland.
Dieser Text basiert auf Auszügen aus dem 1. Wohnungsmarktbericht
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Oberhausen
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Oberhausen hat wie Dortmund sehr früh eine kommunale Wohnungsmarktbeobachtung eingerichtet. Die Stadt ist Mitglied im Initiativkreis KomWoB.
Wohnungsmarktbericht
Anders als in den übrigen KomWoB-Städten ist dies in Oberhausen kein Stimmungsbarometer (Expertenbefragung), sondern der reguläre Wohnungsmarktbericht. Hier sind alle Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung zur Entwicklung von Wohnungsangebot und Bedarf, Mieten und Preisen zusammengefasst.
Zeitungsauswertung
Die Stadt wertet regelmäßig Zeitungsinserate (Wohnungsangebote und -gesuche) aus. Die Ergebnisse werden als Teil des Marktberichts publiziert.
Regionale Wohnungsmarktbeobachtung Städteregion Ruhr
Oberhausen nimmt an der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung der Städte und Kreise im RVR-Gebiet teil.
mehrHandlungskonzept, IfS-Gutachten, Wohnungspolitischer Dialog, sonstiges?
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Paderborn
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Städteprofil Stadt Paderborn
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Die Stadt entschied sich im Jahr 2002 für den Aufbau einer kommunalen Wohnungsmarktbeobachtung im Rahmen der Arbeitsgruppe KomWoB II. Die Stadt ist Mitglied im Forum KomWoB und beteiligt sich an der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung Ostwestfalen-Lippe.
Wohnungsmarktbericht
Im Wohnungsmarktbericht sind die Ergebnisse der Marktbeobachtung zur Entwicklung von Wohnungsangebot und Bedarf dargestellt. Bestandteil des Berichts sind auch die Ergebnisse der ► Zeitungsanalyse.
Analyse von Wohnungsanzeigen in Zeitungen und Internet
Seit 2003 wertet die Stadt die Wohnungsanzeigen in der lokalen Presse aus, um Informationen zu Struktur und Entwicklung des Mietwohnungsmarkts zu erhalten. Seit dem Wohnungsmarktbericht 2009 wird die Zeitungsanalyse um einen Vergleich mit Angeboten aus dem Internet erweitert.
Wohnungsmarktbarometer mit Vermieterbefragung
Zur Ergänzung der statistischen Daten befragt die Stadt auch örtliche Wohnungsmarktexperten/-akteure zu deren Markteinschätzung. Ergebnisse wurden erstmals 2009 veröffentlicht. Neben den Fragen zu Marktlage, Investitionsklima und künftigen Perspektiven werden private, genossenschaftliche und gewerbliche Vermieter und Hausverwaltungen zu Mieterwechseln, Leerständen und barrierefreien Wohnungen befragt.
Zuletzt wurden damit fast 4.800 Wohneinheiten erfasst, von denen 50% öffentlichen Bindungen unterliegen. Unter Berücksichtigung des gesamten Wohnungsbestandes für Paderborn und einer geschätzten Eigentumsquote von 40% bieten die Daten Informationen über rund 11% des Mietwohnungsbestandes.
Wanderungsuntersuchung
Das Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Ämtern im Jahr 2005 die Wanderungsverflechtungen mit dem Umland untersucht und eine Befragung zu den Motiven der wandernden Haushalte durchgeführt.
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