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RegioWoB

 

Wohnungsmärkte enden nicht an kommunalen Grenzen. Vor dem Hintergrund, dass

  • sich die Wohnungsmärkte hinsichtlich der Marktsegmente und Nachfragegruppen in allen Kommunen ausdifferenzieren,
  • die Verflechtungen zwischen den eher städtischen und den eher ländlichen Lebensräumen immer stärker werden,
  • der Standortfaktor „Region“ immer bedeutender wird sowie
  • die Konkurrenz und Profilierungen zwischen den Regionen weiter zunehmen werden

unterstützt das Team Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.BANK mehrere Vorhaben einer regionalen Kooperation im Bereich Wohnen.

Damit soll der Forderung nach mehr regionaler Kompetenz nachgekommen werden, wie sie auch die Enquêtekommission des Landtages NRW „Zukunft der Städte“ über alle Parteien hinweg im Jahr 2004 formuliert hat. Die Schaffung größtmöglicher Markttransparenz für alle Wohnungsmarktakteure wie Städte und Gemeinden, Wohnungsunternehmen und Politik ist unter strukturpolitischen Gesichtspunkten eine Grundvoraussetzung der optimalen Allokation von Fördermitteln.

Die Erfahrungen aus dem Modellversuch „Regionale Wohnungsmarktbeobachtung Östliches Ruhrgebiet“ haben gezeigt, dass ein kontinuierliches Monitoring insbesondere in den kleineren Kommunen nicht vorhanden ist. Aus diesem Grund hat die Wfa für alle Kommunen der regionalen Projekte Kommunalprofile zum Wohnungsmarkt zusammengestellt, die übersichtlich aufbereitete wohnungsmarktrelevante Daten aus der amtlichen Statistik enthalten.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis und Ostwestfalen-Lippe nehmen zudem die Kreisverwaltungen stellvertretend für kleine Kommunen, die aufgrund ihrer Größe ein solches Projekt nicht mittragen können, am Aufbau eines Wohnungsmarktmonitoringsystems teil.


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