Veranstaltungsdokumentation "Schlüssige Konzepte - Wohnungsmarkt für Transferleistungsempfänger" (7. wohnungspolit. Kolloquium 2014)

Dokumentation der Kooperationsveranstaltung von NRW.BANK und IRPUD (Institut für Raumplanung an der TU Dortmund) zu KdU-Richtlinien und schlüssigen Konzepten

Wo und wann?

Dortmund, TU, Campus Süd, Rudolf-Chaudoire-Pavillon
25.06.2014 09:30
bis
25.06.2014 14:30

Wohnungsmarkt für Transferleistungsempfänger - schlüssige Konzepte und KdU-Richtlinien für Kreise und Kommunen

Das Dortmunder wohnungspolitische Kolloquium findet jährlich als Kooperationsveranstaltung zwischen NRW.BANK und IRPUD (Institut für Raumplanung an der TU Dortmund) statt. Wir bereiten ein aktuelles Thema aus Wohnungsmarkt und -politik auf und stellen es vor einem gemischten Publikum als Praktikern (Wohnungswirtschaft, Verwaltung) und Wissenschaft sowie Student/innen zur Diskussion.

Das 7. wohnungspolitische Kolloquium griff das Thema der Veranstaltung von 2008 wieder auf - den Wohnungsmarkt für Transferleistungsempfänger (Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter etc.). Schwerpunktmäßig sollten die inzwischen vorhandenen Erfahrungen mit der Erstellung und Umsetzung von "schlüssigen Konzepten" zur Herleitung kommunaler Mietrichtwerte (Obergrenzen) für Transferleistungsempfänger diskutiert werden.

Programmpunkte waren:

  • In NRW tätige Beratungsbüros stellten ihre Ansätze für schlüssige Konzepte zur Bestimmung von Mietobergrenzen vor (Empirica, InWIS sowie Analyse & Konzepte). Erst nach der Veranstaltung wurde bekannt, dass auch die Firma F+B in NRW Konzepte erstellt hat, der Ansatz wird hier ergänzend als Teil der Dokumentation vorgestellt.
    Der größte Unterschiede liegt zwischen dem Ansatz von Empirica, der in erster Linie auf einer Auswertung aktueller Wohnungsangebote basiert, und denen der drei anderen Anbieter, deren Ansatz dem zur Erstellung qualitativer Mietspiegel ähnelt, z.T. mit einer nachgeschalteten Verfügbarkeitsprüfung. Vor-  und Nachteile beider Ansätze wurden diskutiert.
  • Der Beitrag der NRW.BANK beschäftigte sich mit dem Problem, das die KdU-Strategie der Städte in der Praxis zu wenig mit der kommunalen Wohnungspolitik verknüpft ist. De facto ist der Umgang mit den KdU ein mächtiges wohnungspolitisches Instrument, auch wenn es de iure dies explizit nicht sein soll. Wie lassen sich die KdU-Richtlinien also in die kommunale Wohnungspolitik einbetten lassen, und welche Rolle können öffentlich geförderte Mietwohnungen (Neubau und Bestand) bei der Versorgung der KdU-Bezieher spielen?
  • Der Beitrag des IWU bearbeitet eine weitere Schnittstelle zu einem anderen kommunalen Handlungsfeld: Dem Klimaschutz und der energetischen Sanierung. Er stellt Ansätze und Erfahrungen dazu vor, inwiefern KdU-Richtlinien energetische Aspekte berücksichtigen können, damit sich Sozialrecht und Klimaschutz unter einen Hut bringen lassen.

 

Dokumentation

Am Ende der Seite finden Sie den Flyer, eine Zusammenfassung von Tagungsverlauf und Diskussion sowie die einzelnen Beiträge der Referenten.

 


Teilnehmer

öffentliche Veranstaltung für Kommunen, Kreise, soziale Träger, Jobcenter/ARGEN, Wohnungswirtschaft, Mietervereine, Wissenschaft/Studierende, Sozialgerichte etc.

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