Preisgebundener Wohnungsbestand NRW 2012

Daten und Analysen zum preisgebundenen Wohnungsbestand in Nordrhein-Westfalen für das Berichtsjahr 2012

Der Anteil preisgebundener Wohnungen am Gesamtbestand in Nordrhein-Westfalen verringerte sich weiter. Der Rückgang hat sich allerdings gegenüber den Vorjahren etwas verlangsamt. Die Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich, überdurch-schnittlich starken Rückgängen wie zum Beispiel im Ruhrgebiet stehen stagnierende bis positive Entwicklungen in ländlichen Regionen gegenüber.

Zum Jahresende 2012 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 636.700 Wohnungen mit sozialen Bindungen, davon knapp 514.000 Mietwohnungen und rund 123.000 Wohnungen als selbstgenutztes Wohneigentum. Bezogen auf den gesamten Wohnungsbestand im Land betrug der Anteil des preisgebundenen Segments landesweit damit rund 7,4 Prozent.

Die Zahl wohnungssuchender Haushalte ist weiter rückläufig. Dabei steigt der Anteil der alleinstehenden Wohnungssuchenden. Alleinstehende sind überdurchschnittlich oft wohnungssuchend. Für diese Haushalte sind zu hohe Mieten und Nebenkosten der meistgenannte Grund für den Wunsch, die Wohnung zu wechseln.

Für die größeren Haushalte ist eine zu kleine Wohnung der häufigste Grund. Die Situation im preisgebundenen Mietwohnungsmarktsegment hat sich in angespannten Märkten weiter verschlechtert. Die Chancen wohnungssuchender Haushalte auf eine Sozialmietwoh-nung werden sich durch den Wegfall von Belegungsbindungen auch in den nächsten Jahren verringern.


Materialien

Preisgebundener Wohnungsbestand NRW 2012 Daten und Analysen zum preisgebundenen Wohnungsbestand in Nordrhein-Westfalen zum Berichtsjahr 2012