Wohnungsmarktbericht NRW 2014

Schwerpunkt: Entwicklung von Kauffällen und Preisen

Nach dem Jubiläums-Bericht des Vorjahres stellt der neue Wohnungsmarktbericht 2014 der NRW.BANK die Kernthemen wieder mehr in den Vordergrund.

Nach einem Überblick über die aktuellen Marktentwicklungen liegt der diesjährige Schwerpunkt auf der Entwicklung der Kaufpreise und der Mieten.

Im Jahr 2013 haben die Baufertigstellungen den höchsten Stand seit fünf Jahren erreicht. In welchen Marktsegmenten und Regionen die Belebung am stärksten ausfällt, können Sie im ersten Teil lesen. Dort erfahren Sie auch, wie sich die anhaltende Zuwanderung aus dem Ausland im Land verteilt und inwiefern sie die demographischen Trends in den Regionen beeinflusst.

Im Anschluss werden ausgewählte Ergebnisse verschiedener Befragungen dargestellt:

  • Wie beurteilen die Experten des NRW.BANK-Wohnungsmarktbarometers das Investitionsklima, den Grad der Marktanspannung und die weitere Marktentwicklung?
  • Wie schätzen die im VdW Rheinland-Westfalen organisierten Wohnungsunternehmen den Zustand ihrer Bestände ein und wo werden sie in nächster Zeit investieren?

Nach Einschätzung der befragten Marktexperten reicht trotz steigender Bautätigkeit in vielen Regionen der Neubau bei weitem nicht aus, um die hohe Nachfrage zu decken. Was das für die Gebrauchtimmobilienmärkte und die Preisentwicklung bedeutet, beleuchtet der Themenschwerpunkt „Kauffälle, Kaufpreise und Mieten“ im zweiten Teil des Berichts.

So hat sich der Gebrauchtimmobilienmarkt deutlich belebt: Seit dem Jahr 2008 haben im Rheinland etwa 15 bis 20 Prozent der Eigentumswohnungen ihren Besitzer gewechselt. Wie sich die Preise in den Regionen entwickeln, hängt davon ab, wie überregionale Nachfrageeffekte im Gefolge der Finanzmarktkrise mit den regionalen Basistrends zusammenwirken. Dies wird separat für die Märkte für Bauland, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen dargestellt. Dazu hat die Wohnungsmarktbeobachtung erstmals Transaktionsdaten des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte ausgewertet. Ergänzend fließen neue Daten zum Gebäude- und Wohnungsbestand aus dem Zensus 2011 ein.

In welchen Regionen nicht nur die Neubaumieten, sondern auch die Wiedervermietungsmieten für Bestandswohnungen steigen, zeigt die Auswertung der empirica-Preisdatenbank. Außerdem versuchen wir abzuschätzen, welche Rolle die öffentlich geförderten Mietwohnungsbestände im Preisgefüge der regionalen Märkte spielen. Der Vergleich zwischen Marktmieten und der Kostenmietenstatistik der NRW.BANK ist ein Update einer Untersuchung aus dem Jahr 2013. Im letzten Kapitel gehen wir einer Frage nach, die zuletzt immer wieder in Fachwelt und Medien debattiert wurde: Sind die steigenden Mieten und Kaufpreise Anzeichen einer Preisblasenbildung?

Warum die Wohnungsmarktbeobachtung nach der Untersuchung verschiedener Frühwarnindikatoren nicht davon ausgeht, können Sie im letzten Kapitel nachlesen.

Der Bericht steht Ihnen zur kostenfreien Bestellung auf der Website der NRW.BANK oder hier zum Download zur Verfügung.