Wohnungsmarktbeobachtung Rheinland-Pfalz 2013

Zusammenfassung und Downloadlink

Grundlage des Berichts sind die Ergebnisse des Zensus 2011, der laufenden amtlichen Statistik und der Landesförderung sowie wesentliche Ergebnisse einer Wohnungsmarktstudie, die GEWOS im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft rheinlandpfälzischer Wohnungsunternehmen erarbeitet  hat.

Fazit

War die Wahrnehmung der Wohnungsmarktsituation in weiten Teilen Deutschlands, darunter auch in Rheinland-Pfalz, bis vor kurzem noch primär von der Sorge angesichts von Bevölkerungsrückgängen, sinkender Nachfrage und drohenden Leerständen geprägt, hat sich das Bild zumindest in den wirtschaftsstarken Regionen, speziell in den Kernstädten, grundlegend verändert.

Infolge der Bauzurückhaltung in den vergangenen Jahren, besonders im niedrig- und mittelpreisigen Mehrfamilienhausbereich, haben sich die Mietwohnungsmärkte in prosperierenden Regionen erkennbar angespannt. In Rheinland-Pfalz betrifft dies in erster Linie die Universitätsstädte Mainz, Koblenz, Kaiserslautern und Trier, die als Wirtschaftszentren der Region in den letzten Jahren verstärkte Zuzüge registrieren konnten.

Zukünftig ist auf den rheinland-pfälzischen Wohnungsmärkten mit einer weiteren Ausdifferenzierung der Regionen zu rechnen. Die strukturellen Unterschiede innerhalb des Landes werden sich weiter verstärken. Insbesondere in den Ober- und Mittelzentren in Rheinhessen, der Rheinpfalz sowie in der Wohnungsmarktregion Trier dürfte die Wohnungsnachfrage weiter ansteigen. Vor allem die Universitätsstädte Mainz und Trier gewinnen weiter an Attraktivität.

Die zukünftigen Herausforderungen liegen für die Anbieterseite daher weiterhin vor allem in der Bereitstellung von qualitativ ansprechendem und bezahlbarem Wohnraum für das Breitensegment. Dies betrifft den Eigentumswohnungsbau, insbesondere aber für den in letzter Zeit vernachlässigten Mietwohnungssektor in Rheinland-Pfalz.

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