AG KomWoB: Mietspiegelreform 2021

Dokumentation des 12. Treffens des Forum KomWoB NRW

Wo und wann?

Online
22.03.2022 09:30
bis
22.03.2022 13:00

Dokumentation

Bei diesem Treffen der AG KomWoB NRW standen die Mietspiegelreformen seit 2020 im Mittelpunkt. Aufgrund der länderübergreifenden Bedeutung des Themas nahmen auch Städte und Gemeinden aus anderen Bundesländern teil. 

Die Veranstaltung fand digital über WebEx statt.

  • Zu Beginn gab Matthias Waltersbacher (BBSR) einen umfassenden Überblick über Mietspiegel in Deutschland. Sein Team ist im BBSR für die Wohnungsmarkt- und Preisbeobachtung zuständig, berät die zuständigen Bundesministerien u. a. zum Thema Mietspiegel und führt eine Sammlung aller größeren Mietspiegel in Deutschland.
    Vor diesem Hintergrund berichtete Matthias Waltersbacher über die generelle Verbreitung von Mietspiegeln, deren Aktualität, die vorherrschenden Erhebnungsmethoden sowie über die Themen, die im Rahmen der aktuellen Reform an Bedeutung gewannen oder in Hinblick auf zukünftige Reformen diskutiert werden. Einige Kommunen müssen in Zukunft erstmals Mietspiegel erstellen oder abgelaufende aktualisieren. 
    Zur Unterstützung der Kommunen wird das BBSR die Broschüre "Hinweise zur Erstellung von Mietspiegeln" aktualisieren (voraussichtliches Erscheinungsdatum: Anfang 2023).
     
  • Im Anschluss zeigte Sebastian Klöppel (Dt. Städtetag [NRW]) auf, welche Anforderungen sich aus der Reform für Kommunen ergeben. Bis wann müssen Mietspiegel den neuen Vorgaben entsprechen? Wie sollte ein Mietspiegel veröffentlicht und dokumentiert werden, wer ist dafür zuständig? Was spricht für einfache, was für qualifizierte Mietspiegel? Was bedeutet die neue Auskunftspflicht? 
    Sebastian Klöppel war als zuständiger Referent für Wohnen beim Deutschen Städtetag eng in die politische Abstimmung der Reform eingebunden.
     
  • Zuletzt gab Simon Austrup (Stadt Dortmund, Amt für Wohnen) einen Überblick über kommunale Erfahrungen mit der Erstellung qualifizierter Mietspiegel. Fragestellungen, die er aufgriff, waren z. B.: Worauf muss bei der Konzeption eines Fragebogens geachtet werden? Postalisch oder online? Was ist besser - Vermieter- oder Mieterbefragungen oder ein Mix aus beiden? Wie können die Daten aufbereitet werden, wie wird aus ihnen ein Mietspiegel? Welche Ressourcen werden benötigt, welche Ressorts sind einzubeziehen?
    Simon Austrup ist bei der Stadt Dortmund für die Mietspiegelerstellung zuständig und kann zudem auf langjährige Erfahrungen mit der Mietspiegelerstellung bei einem Beratungsunternehmen zurückgreifen. 

 

Die Vorträge der drei Referenten stehen unten zum Download zur Verfügung.

 

 

 


Teilnehmer

Kommunen aus NRW, Niedersachsen etc.

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