Kommunales Wohnkonzept Dortmund 2009

Zusammenfassung/Inhaltsüberblick mit PDF-Datei

Das Kommunale Wohnkonzept Dortmund wurde vom Rat der Stadt Dortmund am 26.03.2009 beschlossen. Es dient als umsetzungsorientiertes Steuerungsinstrument für die aktuelle und zukünftige Dortmunder Wohnungspolitik.

Am Aufstellungsprozess waren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Kommunalpolitik, Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Mieter- und Eigentümervertretungen, Architekten sowie weitere Wohnungsmarktexperten beteiligt.
Die Akteure haben sich im Rahmen von mehreren Veranstaltungen und Workshops auf die folgenden Ziele geeinigt:

  • Verbesserung der Wohnsituation für Familien
  • Verbesserung der Wohnsituation für Senioren und Menschen mit Behinderungen
  • Sicherung der Wohnungsversorgung von Haushalten mit Marktzugangsproblemen
  • Verbesserung der Wohnsituation in wohnungswirtschaftlich und sozial schwierigen Quartieren


Die inhaltliche Weiterentwicklung des Kommunalen Wohnkonzeptes sowie die Umsetzung der Handlungsempfehlungen, die in ein wohnungspolitisches Arbeitsprogramm eingeflossen sind, werden durch regelmäßige Veranstaltungen mit Wohnungsmarktexperten begleitet.
 

Inhalt

Kurzfassung                                                                                                                    

i.        Vorbemerkung zur Arbeitsweise

Ii.      Programmatische Grundlagen der künftigen Dortmunder Wohnungspolitik 

1.     Wandel der Wohnungsmärkte und Wandel der Wohnungspolitik in Dortmund

1.1   Neuorientierung der Dortmunder Wohnungspolitik seit Anfang der 90er Jahre

1.2   Der Masterplan Wohnen 2004: Ziele und Instrumente

1.3   Zur Verwertbarkeit der vorliegenden Langfristprognosen und Szenarien

1.4   Konsequenzen aus den veränderten Rahmenbedingungen: Wie geht es weiter? 

1.5   Die künftige Neubautätigkeit 

2.     Zielvorstellungen und Handlungsansätze für die Dortmunder Wohnungspolitik  

2.1   Das Oberziel: Attraktivitätssteigerung der Stadt

2.2   Teilziel: Verbesserung der Wohnsituation für Familien

2.3   Teilziel: Verbesserung der Wohnsituation für Senioren und Menschen mit Behinderungen 

2.4   Teilziel: Sicherung der Wohnungsversorgung von Haushalten mit Marktzugangsproblemen

2.5   Teilziel: Verbesserung der Wohnsituation in wohnungswirtschaftlich und sozial schwierigen Quartieren (vorrangig in den 13 Aktionsräumen) 

3.     Grundorientierungen der Dortmunder Wohnungspolitik

3.1   Wohnungspolitik im Dienst von Stadtentwicklung und innerer Stadtverwandlung

3.2   Die Wirtschaftlichkeit als Basis des wohnungspolitischen Handelns

3.3   Komplementarität öffentlicher Leistungen und privater Investitionen

3.4   Quartiersbezug des wohnungspolitischen Handelns

3.5   Projektbezogene Wohnungspolitik im Rahmen von mittelfristigen Arbeitsprogrammen

4.     Wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Instrumente für Dortmund

4.1   Die Kooperation mit den Eigentümern in unterschiedlichen Konstellationen 

4.2   Unterstützung und Mobilisierung der Eigentümer sowie Erschließung neuer Investoren

4.3   Überwinden von Rentabilitätslücken    

4.4   Der Ankauf von Belegungsbindungen

4.5   Erprobung komplexer Innovationen in städtischen Modellvorhaben

4.6   Eine Wohnungsbauagentur als Schnittstelle zu den Märkten  

5.     Probleme und Möglichkeiten der Ressourcensteuerung

5.1   Probleme der Ressourcensteuerung bei gegebenen Ressourcenbindungen

5.2   Ein Vorschlag zur Ressourcensteuerung  

6.     Arbeitsprogramm (Teil 1): Anwendung vorhandener Lösungen 

6.1   Überprüfung der Baulandpolitik und Baulandmonitoring 

6.2   Einrichtung bzw. Ausweitung der Serviceangebote für Bau- bzw. Wohngruppen

6.3   Unterstützung von „Eigentümerstandortgemeinschaften“

6.4   Entwicklung und Erprobung von Arbeitstechniken für die Einzelberatung von Eigentümern  

6.5   Etablierung der qualitativen Quartiersanalyse

6.6   Ausbau der bestehenden Monitoringansätze  

7.     Arbeitsprogramm (Teil 2): Erarbeitung von Lösungen    

7.1   Entwicklung von „Bewirtschaftungsservices“ für Quartiere mit kleinteiliger Eigentümerstruktur                 

7.2   Entwicklung eines Geschäftsmodells für eine „Quartiersentwicklungsgesellschaft“    

7.3   Aufbau eines Stadt- oder Quartiersentwicklungsfonds und Erprobung von ertragsabhängigen Subventionstechniken 

8.     Fazit: Vom Masterplan Wohnen zum Kommunalen Wohnkonzept