Wohnungsmarktbericht Dresden 2009

Ausgewählte Ergebnisse:

  • Dresden hat seit 2000 Wanderungsgewinne von insgesamt 40 000 Einwohnern zu verzeichnen. Dafür sind mehrere Aspekte bedeutsam, u. a. auch die Einführung der Zweitwohnungssteuer und die Einführung der Umzugsbeihilfe für Studenten.
  • Die innerstädtische Mobilität lag bei 9,1 %, damit zogen innerhalb Dresdens 45 500 Einwohner um. Der Anteil der innerstädtischen Umzüge aufgrund des Stadtumbaus und der Neuregelung der Sozialgesetzgebung daran ist mit 2 % vergleichsweise gering.
  • Die positive Einwohner- und Haushaltsentwicklung hat bei gleichzeitig geringer Bautätigkeit und der Fortsetzung des Rückbaus zu einem weiteren Rückgang der Leerstandsquote auf 10,9 % in Dresden insgesamt geführt.
  • Der Verkauf der WOBA hat zur fast vollständigen Auflösung des kommunalen Wohnungsbestandes geführt. Der Wohnungsmarkt wird damit nur noch von drei großen Eigentumsformen bestimmt - private Vermieter (Anteil 65 %), Wohnungsgenossenschaften (Anteil 21 %) und selbstgenutztes Wohneigentum (Anteil 14%). Der Bericht enthält auch Aussagen über die bisher erkennbaren Folgen der Privatisierung.
  • Im Mittel liegen die Mietpreise in Dresden seit mehreren Jahren relativ stabil bei ca. 5€/m² Kaltmiete. Die durchschnittlichen Bruttowohnkosten betragen ca. 7 €/m² und sind damit nicht weiter gestiegen. Kontinuität zeigt sich auch bei der Wohnkostenbelastung der Dresdner Mieterhaushalte von durchschnittlich 31 %.
  • Die Entwicklungen auf dem Eigentumsmarkt deuten auf eine anhaltend positive Beurteilung des Dresdner Wohnungsmarktes durch die Investoren hin. Die Stabilität der Preise weist auf die weiter vorhandene Investitionsbereitschaft in attraktive Wohnlagen und hochwertige Wohnungsbestände hin.
  • Erstmals enthält der Bericht auch Informationen über das Dresdner Umland

 

Der Bericht steht hier zum Download zur Verfügung:
http://www.dresden.de/media/pdf/sozialamt/Wohnungsmarktbericht_2009.pdf

 

 


Materialien