Wohnungsleerstandsanalyse der Stadt Hannover 2001

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Hannover hat mit diesem Bericht als einer der ersten Städte eine umfangreiche Leerstandsanalyse mit Hilfe von Stromzählerdaten und Befragungen vorgelegt. Die Studie hat daher auch Vorbildfunktion für diese Methoden.

 

Zusammenfassung der Ergebnisse

  • Der stichtagsbezogene Wohnungsleerstand zum 31.12.2001 (Definition gemäß Kap. 4.0.) beträgt 2,9 v.H. oder knapp 8.100 von 281.000 Wohnungen. Bei selektiver Betrachtung zeigt es sich, daß in bestimmten Marktsegmenten – hier insbesondere in Wohngebäuden mit 20 und mehr Wohneinheiten – die Zahl der Wohnungsleerstände deutlich höher als im Mittel liegt.
  • Auch bei einer kleinräumigen Betrachtung des Marktes ergeben sich erhebliche Schwankungsbreiten gegenüber dem Durchschnitt: Die Stadtteile Mühlenberg und Vahrenheide sind mit über 6 v.H. am heftigsten von Wohnungsleerständen betroffen. In anderen stärker betroffenen Stadtteilen, z.B. in Linden-Mitte, sind es zumeist bestimmte einzelne Quartiere wie das Ihme-Zentrum, die das Ergebnis des Stadtteils jeweils deutlich unter den Durchschnitt drücken. Gleichzeitig gibt es aber auch eine ganze Reihe von Stadtteilen, in denen der Wohnungsleerstand deutlich geringer als im LHH-Durchschnitt ausfällt. Hier liegen in der Regel stadtteilspezifische Gründe vor, deren Analyse nicht Gegenstand dieser Untersuchung ist.
  • Das Referat für Stadtentwicklung wir die Wohnungsleerstandszahlen in der Landeshauptstadt auch weiterhin genau beobachten, damit die Landeshauptstadt zukünftig gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft frühzeitig gegen eventuelle „Schieflagen“ steuern kann.