Wohnungsleerstandsanalyse der Stadt Hannover 2006

Kurzfassung des Berichts

Ergebnisse im Überblick

  • Der Anteil der Leerstände ist von 3,2 Prozent (2004: absolut 9.087) auf 3,6 Prozent (2006: absolut 10.380) gestiegen.
  • Zwischen 2004 und 2006 ist eine Zunahme des Wohnungsbestandes um 1.352 Wohnungen und eine Erhöhung der Bevölkerungszahl um knapp 200 Personen festzustellen. Analog dazu erhöhte sich die Zahl der Leerstände gegenüber 2004 um 0,4 Prozentpunkte bzw. 1.293 leer stehende Wohnungen.
  • Insgesamt wurden 13.522 Wohnungen in 2.047 Gebäuden durch die repräsentative Eigentümerbefragung auf ihre Leerstandssituation hin untersucht.
  • Der Leerstand in den Ein- und Zweifamilienhausbeständen beträgt 1,5 Prozent.
  • In Mehrfamilienhäusern mit 3 bis 6 Wohnungen und 7 bis 12 Wohnungen liegt der Leerstand jeweils bei 3,8 Prozent. 
  • Am stärksten von Leerständen betroffen sind Mehrfamilienhäusern mit 13 bis 19 Wohnungen - hier beträgt die Leerstandsquote 4,3 Prozent.
  • Im Geschosswohnungsbau mit 20 Wohnungen und mehr liegt der Leerstand hingegen nur bei 2,7 Prozent. 
  • Als häufigste Ursache für Leerstand wurde "fehlende Nachfrage oder Vermietungsschwierigkeiten" genannt (51,0 Prozent der Nennungen).
  • Wohnungen, die vor 1948 errichtet wurden, sind relativ häufiger von Leerständen betroffen. Die spezifische Leerstandsquote für diese Baualtersgruppe beträgt 4,6 Prozent.
  • Kleine Wohnungen bis 50 m² (2,8 Prozent Leerstand) und große Wohnungen über 111 m² (2,2 Prozent Leerstand) stehen am seltensten leer. In Wohnungen von 51 bis 80 m² wurde hingegen eine Leerstandsquote von 4,0 Prozent ermittelt. 
  • Insgesamt wurden 1.141 Eigentümer und Verwalter befragt, davon sind 23,1 Prozent große Eigentümer mit mehr als 100 WE in ihrem Bestand, 40,7 Prozent kleine Eigentümer mit weniger als 10 WE und bei 36,2 Prozent handelt es sich um Eigentümer der mittleren Größe mit bis zu 100 Wohnungen.

Materialien