Münster

Aktivitätsprofil der Stadt Münster in Wohnungsmarkt und -politik

Aktivitäten

Das Wohnungsamt Münster kümmert sich schwerpunktmäßig um die sozialen und rechtlichen Aspekte der Wohnungspolitik (geförderter Wohnungsbau, Wohnraumversorgung, Wohngeld, Mietspiegel, soziale Quartiersentwicklung). Beim Stadtplanungsamt liegt die Federführung für strategisch-planerischen Bausteine ("strategische Wohnstandortentwicklung") sowie für die Statistik. Beide Ressorts arbeiten aber eng zusammen, u.a. in der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe Wohnen.

Neben den üblichen Instrumenten umfasst die kommunale Wohnungspolitik folgende besonderen Bausteinen:
 

Arbeitskreis Wohnen in Münster

Der Arbeitskreis „Wohnen in Münster“ 2004 wurde von der Stadt Münster als politikberatendes Gremium initiiert und tagt zweimal jährlich. Er setzt sich aus Vertreter/innen von Wohnungswirtschaft, Finanzwirtschaft, Interessenverbänden, Politik und Stadtverwaltung zusammen. Auf der Quartiersebene werden weitere Akteure einbezogen.
Ziel des Arbeitskreises ist es, Veränderungen auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt frühzeitig zu erkennen und die Kräfte aller Marktakteure zu bündeln, um den Wohnstandort zu stärken und negative Entwicklungen in einzelnen Wohnquartieren zu vermeiden.
Details und Dokumentationen unter → Links

 

Handlungskonzept und -programm Wohnen

Das Handlungskonzept Wohnen (HKW) wurde 2013 und 2014 vom Stadtrat beschlossen.
Das Rahmenkonzept definiert die Ziele der Stadt in der Wohnungs- und Baulandpolitik und soll alle Planungen und Maßnahmen der Verwaltung bündeln. Aus einem Wohnungsmarktgutachten von Empirica werden Ziele und Maßnahmen

  • zur Förderung des Neubaus
  • zum Erhalt sozial gemischter Wohnquartiere und
  • zur Versorgung von Studenten, Familien und Haushalten, die auf günstige oder barrierearme Wohnungen angewiesen sind)

abgeleitet. Eines davon ist das Instrument der "sozial gerechten Bodennutzung", das einen Mindestanteil von gefördertem Wohnungen im Neubau vorschreibt und im Frühjahr 2014 vom Rat beschlossen wurde.

Vorläufer war das Handlungsprogramm Wohnen (HPW), das im Jahr 1993 erstmals aufgestellt und in den Jahren 1997, 2000 und 2005 fortgeschrieben wurde.
Berichte, Ratsvorlagen etc. unter → Links
 

Wohnungsmarktbericht

Die Stadt Münster hat das Instrument der Wohnungsmarktbeobachtung ab 1998 im Rahmen des Modellversuchs KomWoB beim Wohnungsamt aufgebaut. Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgte mit dem Bericht Wohnungsmarkt Münster 2001. Der Bericht beschrieb die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt und weist auf neue Trends und sich abzeichnende Problemfelder hin.
Seither hat die Stadt leider keinen Bericht mehr veröffentlicht. Verwaltungsintern führt das Wohnungsamt die Beobachtung von Indikatoren jedoch fort.

Alternative Berichte und Datenreports zum Wohnungsmarkt Münster veröffentlicht die LEG Wohnen AG (jährlicher "Wohnungsmarktreport NRW") und die NRW.BANK (" kommunales Wohnungsmarktprofil Münster").
mehr → Links
 

Baulandmonitoring, Sonderuntersuchungen

Die Verwaltung betreibt überdies ein Baulandmonitoring (Bestandteil des Handlungsprogramms Wohnen) und und veröffentlicht hin und wieder Sonderuntersuchungen zu verschiedenen Themen, z.B. Umlandwanderung, Wohnsituation von Studierenden, kleinräumige Bevölkerungsprognose etc.

 

 

Termine

Tagung "Zukunftsperspektiven des Wohnstandortes Münster"

12.04.2011

Tagung des Arbeitskreises Wohnen Münster


Veröffentlichungen

Aktuellste Veröffentlichung:

Wohnungsmarktbericht Münster 2001

Zusammenfassung mit PDF-Dateien


Studentisches Wohnen in Münster (2004)

Überblick mit PDF-Download


Kontakt

In Münster gibt es keine Wohnungsmarktberichte. Ansprechpartner für die meisten wohnungsmarktpolitischen Themen (Wohnraumförderung, Wohnungsaufsicht, Wohngeld, Mietspiegel, Wohnraumversorgung) ist das Amt für Wohnungswesen.

 

Annette Fahl

Stadt Münster

Amt für Wohnungswesen

Tel.: +49 251 - 492-64 80
Fax: +49 251 - 492-77 33

Servatiiplatz 9
48127 Münster

E-Mail: FahlA@stadt-muenster.de