Wohnungsmarktbericht Oberbergischer Kreis 2015

Wohnungsmarktbericht 2015 für den Oberbergischen Kreis

Die Oberbergischen Immobilienmakler sehen die derzeitige Situation auf dem Wohnungsmarkt weiterhin gekennzeichnet durch einen erhöhten Bedarf an altersgerechtem Wohnraum. Dies ist eines der Ergebnisse, welches der Gutachterausschuss des Oberbergischen Kreises in seinem neuen Wohnungsmarktbericht veröffentlicht (download kostenfrei von der Seite des Gutachterausschusses).

 

Ähnlich wie im vergangenen Jahr werden niedrige Renditen, eine stagnierende Nachfrage, Wohnumfeldprobleme und Infrastrukturdefizite in gleichem Umfang als Haupthindernisse für Wohnungsbauinvestitionen in Oberberg ausgemacht. Die Experten erwarten in den nächsten 5 Jahren in fast allen Teilmärkten einen Preisanstieg von rd. 3%. Bei den Mieten gehen sie im Nord- und Mittelkreis von einer Steigerung von 3 % aus, im Südkreis von einer Minderung von 1 %.

 

Rd. 71 % der Makler stuft den Stellenwert von Wohnimmobilien zur Alterssicherung als hoch ein. Hingegen sind 65 % der Meinung, dass die Wohnimmobilie als Renditeobjekt in Oberberg eher eine durchschnittliche Bedeutung hat.

Das größte Risiko der Wohnungsmarktentwicklung wird in den Vermarktungsproblemen von überalterten Wohnungsbeständen und in den Anpassungsproblemen des Wohnungsbestandes an neue Nachfrageentwicklungen gesehen. 77 % bzw. 71 % der Makler äußerten sich dementsprechend.

 

Der Wohnungsmarktbericht stellt auf 131 Seiten Zahlen, Daten und Fakten verschiedenster Behörden und Stellen zusammen, die Einwirkungen auf den Wohnungsmarkt haben. Damit ist er in Deutschland auch weiterhin einer der wenigen Berichte, der auch für einen Landkreis umfassende Wohnungsmarktdaten liefert.

 

Rd. 124 000 Wohnungen stehen der Oberbergischen Bevölkerung zz. zur Verfügung oder anders ausgedrückt, in einem Haushalt leben durchschnittlich 2,2 Personen. 74 % aller Wohnungen sind vor 1987 gebaut.

 

Die Leerstandsquote bei Wohnungen liegt im Kreisgebiet nach der Auswertung des Zensus 2011 zwischen rd. 3 und 7 %. Diese Zahlen decken sich weitestgehend mit aktuellen Angaben von einigen Energieversorgern.

 

Das Thema Mieten wird ebenfalls umfassend dargestellt. Neben der Gegenüberstellung der Mieten über einen langen Zeitraum ist auch der 2015 neu erstellte Mietspiegel enthalten.


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