Wohnungsmarktbericht Oberbergischer Kreis 2016

Zusammenfassung mit Downloadmöglichkeit

Der Oberbergische Wohnungsmarkt 2016 im Überblick

Der Wohnungsmarktbericht stellt Zahlen, Daten und Fakten verschiedenster Behörden und Stellen zusammen, die Einwirkungen auf den Wohnungsmarkt haben. Damit ist er in Deutschland auch weiterhin einer der wenigen Berichte, der für einen Landkreis umfassende Wohnungsmarktdaten liefert. Die Themen:

Befragung von Markakteuren

  • Die Oberbergischen Immobilienmakler sehen die derzeitige Situation auf dem Wohnungsmarkt weiterhin gekennzeichnet durch einen erhöhten Bedarf an altersgerechtem Wohnraum.
  • Rd. 70 % der Makler stuft den Stellenwert von Wohnimmobilien zur Alterssicherung als hoch ein. Hingegen sind 45 % der Meinung, dass die Wohnimmobilie als Renditeobjekt in Oberberg eher eine durchschnittliche Bedeutung hat.
  • Als Haupthindernisse für Wohnungsbauinvestitionen in Oberberg werden, ähnlich wie im vergangenen Jahr, niedrige Renditen, die stagnierende Nachfrage, Wohnumfeldprobleme und Infrastrukturdefizite ausgemacht.
  • Die Experten erwarten in den nächsten 5 Jahren in fast allen Teilmärkten einen Preisanstieg von rd. 3 %. Bei den Mieten gehen sie im Nord- und Mittelkreis von einer Steigerung von 4 % aus, im Südkreis von einer Steigerung von 2 %.
  • Das größte Risiko der Wohnungsmarktentwicklung wird in den weiter steigenden Bau- und Betriebskosten und im Angebotsrückgang an preisgünstigen Mietwohnungen gesehen. Rund 75 % der Makler äußerten sich dementsprechend.
     

Marktdaten

Rd. 124 000 Wohnungen stehen der Oberbergischen Bevölkerung zz. zur Verfügung oder anders ausgedrückt, in einem Haushalt leben durchschnittlich 2,2 Personen. 74 % aller Wohnungen sind vor 1987 gebaut.Die Leerstandsquote bei Wohnungen liegt im Kreisgebiet nach der Auswertung des Zensus 2011 zwischen rd. 3 und 7 %. Diese Zahlen decken sich weitestgehend mit aktuellen Angaben von einigen Energieversorgern.Das Thema Mieten wird ebenfalls umfassend dargestellt. Neben der Gegenüberstellung der Mieten über einen langen Zeitraum ist auch der 2015 neu erstellte Mietspiegel enthalten.

Demographischer Wandel und Quartiersentwicklung

Des weiteren gibt die Quartiersentwicklerin Karin Piesch aus Lindlar einen Überblick über Ihre Arbeit und die Probleme, die auf die alternde Bevölkerung in den Dörfern des oberbergischen Kreises zukommen.

Außerdem werden die Ergebnisse einer Befragung vorgestellt, die im Sommer 2016 in Lindlar stattgefunden hat. Über alle Altersgruppen hinweg wurde ermittelt, wie sich die Bevölkerung das Wohnen im Alter vorstellt. 57 % bevorzugen ein gemeinsames Wohnen „Jung und Alt“, 56 % wollen ihr Haus umbauen bzw. teilen.


 

 


Materialien