Präventive Quartiersentwicklung

Eine Siedlung aus den 1950er Jahren. Die Bewohner sind mit ihren Wohnungen gealtert. Einst hoch begehrte Wohnungen sind heute zu klein und finden keine neuen Mieter. Die Infrastruktur entspricht weder den Bedarfen der älteren Bewohner noch denen der angestrebten neuen Bewohnergeneration. Der Generationenwechsel gelingt nicht. Investitionen sind notwendig, in die Gebäude, in die soziale Infrastruktur, in die Nachbarschaft.

Ein paar Straßenzüge schöner alter Gründerzeithäuser, „mit Potenzial“, aber leider nicht gut in Schuss, gelegen in einem Stadtteil mit ungenügender Infrastruktur, vielleicht hohen Verkehrsemissionen und problematischem Image. Einzeleigentümer, finanziell und strukturell nicht in der Lage, ihre Häuser zu modernisieren und der Quartiersentwicklung einen Schubs zu geben. Es braucht vor allem einen Kümmerer, der die Akteure vernetzt, Eigentümer über Fördermöglichkeiten berät und die begleitend notwendigen Investitionen der öffentlichen Hand koordiniert.

Zwei Beispiele für Quartiere, die einmal gut funktioniert haben, aber dann durch gesellschaftliche und räumliche Entwicklungen abgehängt wurden und schleichend aus der Mode kommen. Hier ist eine präventive Quartiersentwicklung notwendig, solange es noch zugkräftige Ansatzpunkte gibt – sei es durch handlungswillige Akteure, sei es durch ein hohes Potential des Wohnungsbestandes, sei es durch quartierstreue Bewohner. Und bevor sich eine komplexe Problemlage ergibt, die nur mit massiven Investitionen und Interventionen der öffentlichen Hand in den Griff zu kriegen ist.

  • Was ist präventive Quartiersentwicklung?
  • Welche guten Beispiele gibt es?
  • Erfolgsfaktoren und Hemmnisse?

Material dazu soll hier angeboten werden.