Soziale Absicherung des Wohnens

Einführung ins Thema
Menschen brauchen eine angemessene, bezahlbare Wohnung. Niedriges Einkommen, Arbeitslosigkeit oder bestimmte soziale Merkmale führen dazu, dass ein Teil der Haushalte nur unter Schwierigkeiten eine passende Wohnung findet.

 

Andere einkommensschwache Haushalte haben eine Wohnung, leiden aber unter der hohen Wohnkostenbelastung. Laut der EU-Strategie zur Bekämpfung von Armut gilt ein Haushalt als überlastet, wenn er 40 Prozent und mehr des verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens aufwenden muss, während der Durchschnittshaushalt in Deutschland 28 Prozent aufbringt.

 
Bund, Länder und Kommunen übernehmen daher in einem gewissen Ausmaß die soziale Absicherung des Wohnens. Dafür gibt es verschiedene Instrumente:
 
  • Mit der Subjektförderung (Subventionen an Personen und Haushalte) werden die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte durch die Übernahme der Kosten der Unterkunft (KdU) in voller Höhe oder mit dem Wohngeld zum Teil übernommen.
  • Die Objektförderung (Subventionierung des Wohnungsbaus) schafft im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung preisgünstigen Wohnraum für Personengruppen unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze.