Bevölkerungszahlen (Basis Zensus 2011)

Informationen zu Ergebnissen und Methodik des Zensus 2011

Im Gegensatz zur Volkszählung 1987 wurde zur Ermittlung der Bevölkerungszahl im Rahmen des Zensus 2011 eine registergestützte Erhebung durchgeführt, d.h. die Zahlen wurden mit Hilfe vorhandener Verwaltungsregister erhoben. Qualitativ abgesichert wurde das Verfahren durch

  • eine zusätzliche Stichprobenbefragung von bundesweit etwa 10 Prozent aller Einwohner und
  • die Verwendung der Ergebnisse aus der Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften (Vollerhebung).

 

Für die Ermittlung der Gesamtbevölkerungszahl galten strengere Qualitätsanforderungen als für die Teilbevölkerungszahlen. Sie wurden deshalb jeweils in einem gesonderten Verfahren ermittelt. Die Zahlen nach Nationalität, Geschlecht, Altersgruppen usw. entsprechen deshalb in Summe nicht immer der Gesamtbevölkerungszahl.

Die im Mai 2013 veröffentlichte Gesamteinwohnerzahl ist amtlich (d.h. endgültig). Die Untergliederungen sind teilweise noch vorläufig. Detaillierte Hinweise gibt das Statistische Bundesamt.

Die Abweichungen der Daten zu den bisherigen, auf der Volkszählung 1987 basierenden Ergebnissen sind in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich (s. Karte). Für die zukünftige Arbeit empfiehlt sich die Verwendung der zensusbasierten Zahlen, da sie die Grundlage für die Fortschreibungen in den nächsten Jahren bilden werden.

Für einen Übergangszeitraum wird die Fortschreibung in einem Mischverfahren aus den „alten“ Daten auf der Basis der Volkszählung 1987 und den Daten aus dem Zensus 2011 berechnet.

 Bevölkerung (Vergleich Zensus und Fortschreibung GWZ 1987)

Bevölkerung (Kartenlegende)


Materialien