Konzept zur Erstellung kommunaler Gebäudedatenbanken in Bayern: Datenlage, Grundlagen und Umsetzung am Beispiel Augsburgs

Diplomarbeit (Inhaltsangabe mit PDF-Datei)

Die Diplomarbeit von Dipl.-Geograph Christian Linder ist im Jahr 2010 an der Universität Augsburg und in Kooperation mit der Stadt Augsburg entstanden.
Sie zeigt, wie man eine sehr vollständige kommunale Gebäudedatei aus Daten verschiedenster Herkunft aufbauen und pflegen kann.

Aus der Zusammenfassung

... Die Gebäude einer Kommune in ihrer Vollständigkeit zu beschreiben bedeutet auch den Bestand hinsichtlich seiner Struktur, Zusammensetzung, Ausstattung, Nutzung, Funktion oder Bausubstanz, differenziert nach seiner räumlichen Verteilung und auf allen Maßstabsebenen zu beschreiben ... Es entstehen Planungsgrundlagen für Stadtplanung, Ver‐ und Entsorgerunternehmen oder Bauämter sowie eine fundierte Basis für statistische Auswertungen.

Darüber hinaus können aus den Ist‐Zuständen der Gebäude und unter Annahme unterschiedlicher Eingriffe und Veränderungen im Baubestand Szenarien entworfen werden, um die Auswirkungen verschiedener Handlungsansätze abschätzen zu können. So können seitens der Forschung, der Stadtverwaltung oder der Politik Entscheidungshilfen entwickelt, beurteilt und umgesetzt werden.

In wie weit nun der Gebäudebestand einer Stadt in seiner Ganzheit zu erfassen ist und welche Informationen zu den einzelnen Gebäuden wo und in welcher Form verfügbar sind, soll in dieser Arbeit geklärt werden. Dabei wird eine Bottom-up-Methode verfolgt, die zunächst unterschiedliche Institutionen aufzeigt, die Daten zu Gebäuden besitzen oder erwerben können. Diese Daten werden im Hinblick auf Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Verwertbarkeit beurteilt.

Anschließend wird die Aufarbeitung der Daten sowie deren Zusammenspielen
in ein vorgestelltes Datenmodell erläutert. Exemplarisch wird der Weg zu einer gefüllten Datenbank anschließend am Beispiel der Stadt Augsburg aufgezeigt.
 

Inhaltsverzeichnis

2. Allgemeine Grundlagen und Definitionen
3 Ansprüche an die Datengrundlage
3.1 Quantitative, qualitative und rechtliche Ansprüche
3.2 Gebäudespezifische Grundlagendaten verschied. Quellen
3.3 Zusammenfassung

4 Konzept zur Erstellung einer städtischen Gebäudedatenbank
4.1 Welche Bauten werden betrachtet?
4.2 Datenbeschaffung
4.3 Datenbankstruktur
4.4 Der Weg zur gefüllten Datenbank
4.5 Wartung und Fortschreibung der Datenbank

5 Verfahrensanwendung Augsburg .
5.1 Datenbeschaffung und Datenbeschreibung
5.1.1 Daten Vermessungsamt
5.1.2 Amt für Statistik
5.1.2.1 Baustatistik
5.1.2.2 Unternehmensregister
5.1.2.3 Haushalte
5.1.3 Bauordnungsämter mit unterer Denkmalschutzbehörde
5.1.4 Daten der Berufskammern
5.1.5 Bauordnungsamt
5.1.6 Daten von Versorgerunternehmen
5.1.7 Branchenbücher

6 Auswertungen und Darstellungen von Gebäudedaten .
6.1 Programmauswahl
6.2 Grundlagen der räumlichen Auswertung
6.3 Analyse und Anwendungsbeispiele

7 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis