Hagen

Überblick über die Wohnungsmarkbeobachtung und -strategie in Hagen

Aktivitäten

Ausgangssituation

Die Stadt Hagen muss sich – wie viele andere Städte des Ruhrgebiets und Südwestfalens – intensiv mit der Demographiethematik auseinandersetzen. Den Prognosen nach wird Hagens Bevölkerungszahl überproportional zurückgehen. Da zudem der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt und die Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur durch Menschen mit Zuwanderungsgeschichte multikultureller wird, werden auch die Lebens- und Wohnstile vielfältiger.

Auch wenn absolut gesehen von einem Wohnungsüberhang auszugehen ist, fehlt es insbesondere an bezahlbarem, seniorengerechten Wohnraum. Im Vordergrund muss aber die Anpassung bestehenden Wohnraums stehen, um einen weiteren Flächenverbrauch in Randlagen mit schlechter Infrastruktur weitestgehend zu vermeiden. Der Rückbau von leerstehenden Objekten bzw. Siedlungen, die den heutigen Maßstäben nicht mehr genügen, muss in Hagen vorangetrieben werden.

Diesen Trends gilt es Rechnung zu tragen. Dafür ist es unerlässlich, die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt durch eine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung zu dokumentieren, die Entwicklungstendenzen zu analysieren und diese durch qualifizierte Maßnahmen in die richtige Richtung zu lenken.

Bausteine der Wohnungsmarktbeobachtung

Die Stadt hat zwischen 1997 und 2010 Wohnungsmarktberichte erstellt und das Beobachtungssystem im Rahmen des Modellversuch KomWoB ausgebaut.

Hagen engagiert sich zudem gemeinsam mit anderen Städten in der regionalen Wohnungsmarktbeobachtung: Zunächst im Projekt "RegioWoB östliches Ruhrgebiet", seither in der regionalen Marktbeobachtung der Städteregion Ruhr.

Zeitweise konnte auch eine Expertenbefragung, das Wohnungsmarktbarometer, durchgeführt und veröffentlicht werden. Darüber hinaus gab es Sonderuntersuchungen zu aktuellen Themen, z.B. zur Stadt-Umland-Wanderung. Dem allgemeinen Trend der Personalkapazitätseingrenzungen in den Kommunen folgend, sind eigene Befragungen/Sonderuntersuchungen in dieser Form inzwischen nicht mehr möglich.

Mit der Wohnungsmarktstudie 2016, die das IRI (Institut für Raumforschung & Immobilienwirtschaft) unter Prof. Dr. Spars/Dr. Busch  im Auftrag der Stadt und der ha.ge.we erarbeitet hat, steht nun wieder eine aktuelle Analyse zur Verfügung. Der Abschlussbericht gibt auch Handlungsempfehlungen für den Hagener Wohnungsmarkt. 

Masterplan Wohnen 2007 

Im Jahr 2007 erschien der Masterplan Wohnen. Im Rahmen der Vorbereitungen haben sich die Stadt Hagen und die Hagener Wohnungsunternehmen gemeinsam ein Bild über die Stärken und Schwächen des Hagener Wohnungsmarktes verschafft. Der Masterplan analysiert den Hagener Wohnungsmarkt, zeigt zu erwartende Entwicklungen dieses Marktes, aber auch der Stadt im Allgemeinen auf. Die Handlungsempfehlungen richten sich sowohl an die kommunalen Akteure als auch die Akteure des Wohnungs- und Immobilienmarktes.

Handlungskonzept Wohnen 2019

Zur Aktualisierung der Ziele und Strategien aus dem Masterplan ist im Nachgang zur Wohnungsmarktstudie 2016 im Jahr 2019 ein Handlungskonzept Wohnen entstanden. 

 

Veröffentlichungen

Aktuellste Veröffentlichung:

Handlungskonzept Wohnen Hagen (2019)

Inhaltsüberblick und Download-Link


Wohnungsmarktstudie Hagen 2016

Inhaltsüberblick und Studie als PDF-Datei zum Download


Wohnungsmarktbericht Hagen 2010

Inhaltsüberblick mit PDF-Datei


Kontakt

Regina Korn

Stadt Hagen, FB Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen/Abteilung Wohnen

Tel.: 02331 / 207 - 29 36
Fax: 02331 / 207 - 24 64

Rathausstr. 11
58095 Hagen

E-Mail: wohnen@stadt-hagen.de


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