Oberbergischer Kreis

Aktivitäten

Oberberg ist zwar Teil des hochverdichteten Ballungsraumes an Rhein und Ruhr, ist jedoch deutlich anders strukturiert als die ballungskernnahen Kreise. Derzeit weist der Oberbergische Kreis bei einer Fläche von 918,5 km² rund 281 000 Ein­wohner auf. Die Industrie ist mittelständisch. Maschinen- und Fahrzeugbau, Edelstahlerzeugung, Stahl- und Leichtmetallbau, Eisen-, Blech- und Metallverar­beitung, Elektrotechnische Industrie und Kunststoffverarbeitung sind die wich­tigsten Branchen. Oberberg ist Bestandteil des Ballungsraumes Köln. Solche hochverdichteten Wirtschaftsräume sind Kristallisationspunkte für Innovationen.

Derzeit gibt es ca. 120.000 Wohnungen. Davon stammen rd. 30 000 (25 %) aus den Jahren bis 1948 und rd. 66 000 (55 %) aus den Jahren 1949 bis 1987. Ab 1988 wurden nur noch rd. 24 000 (20 %) neue Wohnungen errichtet. Der hohe Anteil der Altbauten ist typisch für ländliche Gebiete, da hier die Bausubstanz vom Krieg weniger betroffen war als in den Großstädten.

Stetig steigende Bevölkerungszahlen in den vergangenen Jahrzehnten wirkten auf Immobilien- und Wohnungsmärkte stabilisierend und boten langfristig eine verlässliche Planungsgrundlage. Bis Anfang dieses Jahrtausends war die Immobilie und ihre Vermietbarkeit eine nachhaltig gute Investition und somit regelmäßig auch eine allseits anerkannte Säule der Altersvorsorge.
Inzwischen sind aber auch die oberbergischen Städte und Gemeinden vom demografischen Wandel nicht verschont geblieben. Erste spürbare Leerstände auf dem Wohnungsmarkt einerseits und die erhöhte Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum andererseits sind nur zwei Indizien für die massiven demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Die Handelnden auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt sind gefordert, den veränderten Bedarf zu erkennen. 2008 finanzierten die oberbergischen Sparkassen ein umfangreiches Wohnungsmarktgutachten des Büros empirica. Der Schwerpunkt lag auf Wanderungsanalysen und einer Wohnbaulandprognose. Im Nachgang wurde im Kreis beschlossen, solche Analysen regelmäßig durchzuführen und eine kontinuierliche Wohnungsmarktbeobachtung einzurichten. Aufgrund seiner einschlägigen Erfahrungen hat sich der Gutachterausschuss bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Der 1. Bericht, der im November 2011 erschienen ist, ist einer der ersten selbst erarbeiteten Wohnungsmarktberichte eines Kreises in Deutschland.

Dieser Text basiert auf Auszügen aus dem 1. Wohnungsmarktbericht für den Oberbergischen Kreis.

Veröffentlichungen

Aktuellste Veröffentlichung:

Wohnungsmarktbericht Oberbergischer Kreis 2016

Zusammenfassung mit Downloadmöglichkeit


Wohnungsmarktbericht Oberbergischer Kreis 2015

Wohnungsmarktbericht 2015 für den Oberbergischen Kreis


Wohnungsmarktbericht 2014 für den Oberbergischen Kreis

Zusammenfassung zum 4. Wohnungsmarktbericht für den Oberbergischen Kreis mit Langfassung als PDF-Datei


Wohnungsmarktbericht 2013 für den Oberbergischen Kreis

Inhaltsüberblick mit Langfassung als PDF-Datei


Mietspiegel Oberberg 2013

Mietspiegel für frei finanzierte Wohnungen im Kreisgebiet des Oberbergischen Kreises


Wohnungsmarktbericht 2012 für den Oberbergischen Kreis

Zweiter Wohnungsmarktbericht für den Oberbergischen Kreis (2012)


Wohnungsmarktbericht 2011 für den Oberbergischen Kreis

Erster Wohnungsmarktbericht für den Oberbergischen Kreis (2011)


Motive der Zu- und Fortzüge Reichshof (2011)

Inhaltsüberblick mit Link zur Langfassung


Empirica: Wohnungsmarktanalyse für den Oberbergischen Kreis (2008)

Inhaltsüberblick mit Link zur Langfassung


Kontakt

Andreas Nefzger

Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Oberbergischen Kreis

Tel.: 02261 88-6236
Fax: 02261 88-972-6236

Moltkestr. 42
51643 Gummersbach

E-Mail: gutachterausschuss@obk.de